Die Strafbarkeit der Verlinkung von Inhalten nach dem Kern- sowie nach dem Urheberstrafrecht:
Gespeichert in:
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Format: | Elektronisch E-Book |
Sprache: | German |
Veröffentlicht: |
Baden-Baden
Nomos Verlagsgesellschaft
2020
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Ausgabe: | 1st ed |
Schriftenreihe: | Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law
v.8 |
Schlagworte: | |
Beschreibung: | Description based on publisher supplied metadata and other sources |
Beschreibung: | 1 online resource (334 pages) |
ISBN: | 9783748922353 |
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505 | 8 | |a Cover -- Einleitung -- I. Untersuchungsgegenstand -- II. Gang der Darstellung -- Teil 1: Technische Grundlagen -- I. Das Internet -- 1. Entstehungsgeschichte des Internets -- 2. Technische Struktur des Internets -- a) Datenübertragung im Internet -- aa) Netzzugangsschicht (1) -- bb) Internetschicht (2) -- cc) Transportschicht (3) -- dd) Anwendungsschicht (4) -- b) World Wide Web -- II. Hyperlinks -- 1. Begriffsbestimmung -- a) Der Hyperlink -- b) Der Linksetzer -- c) Der Benutzer -- d) Die Website/Webpräsenz -- aa) Die Homepage (dt.: Startseite) -- bb) Die Webpage (dt.: Webseite) -- 2. Erscheinungsformen und deren Funktionsweisen -- a) Die aktivierbaren Links -- aa) Der einfache (konventionelle) Link -- bb) Der Surface Link -- cc) Der Deep Link -- b) Die automatischen Links -- aa) Die Frame-Technik -- bb) Der Inline Link -- c) Zusammenfassung -- Teil 2: Einschränkung der Haftung des Linksetzers? -- I. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach alter Rechtslage -- 1. Die Anwendbarkeit des 5 TDG a.F. auf Hyperlinks (1997) -- a) 5 Abs. 1 TDG a.F. (Content-Provider) -- b) 5 Abs. 2 TDG a.F. (Host-Provider) -- c) 5 TDG Abs. 3 a.F. (Access-Provider) -- 2. Auswirkungen der E-Commerce-Richtlinie (2000) auf die Haftung des Linksetzers -- a) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den deutschen Gesetzgeber (2001) -- b) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den österreichischen Gesetzgeber (2002) -- c) Erster Evaluationsbericht der Kommission zur Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch die Mitgliedsstaaten, gem. Art. 21 Abs. 1 ECRL (2003) -- II. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach geltender Rechtslage -- 1. Grundlagen des TMG -- a) 7 TMG (Content-Provider) -- b) 8 TMG (Access-Provider) -- c) 9 TMG (Caching) -- d) 10 TMG (Host-Provider) -- 2. Direkte Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks | |
505 | 8 | |a 3. Analoge Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks -- a) Planwidrige Regelungslücke -- b) Vergleichbare Interessenlage -- aa) Analoge Anwendung des 7 TMG (Content-Provider) -- bb) Analoge Anwendung des 8 TMG (Access-Provider) -- cc) Analoge Anwendung des 9 TMG (Caching) -- dd) Analoge Anwendung des 10 TMG (Host-Provider) -- III. Strafrechtsdogmatische Einordnung der Verantwortlichkeitsregelungen des TMG -- 1. Externe Lösungen -- a) Vorfilterlösung -- b) Nachfilterlösung -- 2. Interne Lösungen -- 3. Stellungnahme -- Teil 3: Verantwortlichkeit nach dem Kernstrafrecht -- I. Ausgewählte Hyperlink-Verfahren im Kernstrafrecht -- 1. Urteil des AG Tiergarten (1997) -- 2. Urteil des OLG Stuttgart (2006) -- 3. Entscheidung des LG Karlsruhe (2009) -- 4. Verfügung der Staatsanwaltschaft München I (2018) -- 5. Bewertung -- II. Strafbarkeit der optischen Gestaltung eines Hyperlinks -- III. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Verbreitungsdelikten -- 1. Tatobjekt: Schrift -- 2. Tathandlungen: Verbreiten oder der Öffentlichkeit Zugänglichmachen -- a) Verbreiten einer Schrift -- b) Zugänglichmachen einer Schrift gegenüber der Öffentlichkeit -- 3. Strafrechtliche Würdigung des Verhaltens des Linksetzens als positives Tun oder Unterlassen -- a) Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit -- b) Kriterium des Energieeinsatzes -- c) Fazit -- 4. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch aktives Tun -- a) Formal-objektive Theorie -- b) (Gemäßigte) subjektive Theorie der Rechtsprechung (Kombinationslehre) -- c) Lehre von der Tatherrschaft ("materiell"-objektive Theorie) -- d) Linkspezifisches Kriterium des Zueigenmachens -- e) Stellungnahme -- 5. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch Unterlassen -- a) Verwirklichung eines Tätigkeitsdelikts durch Unterlassen möglich? -- b) Garantenstellung -- aa) Ingerenz | |
505 | 8 | |a bb) Herrschaft über eine Gefahrenquelle -- cc) Stellungnahme -- c) Zumutbarkeit normgemäßen Verhaltens -- d) Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassen -- aa) Täterschafts- bzw. Pflichtdeliktstheorie -- bb) Teilnahmetheorie -- 6. Strafbarkeit des Linksetzers als Gehilfe i.S.d. 27 StGB durch aktives Tun -- a) Beihilfehandlung -- b) Möglichkeit der sukzessiven Beihilfe -- c) Fazit -- 7. Strafbarkeit des Linksetzers als Teilnehmer durch Unterlassen -- IV. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Äußerungsdelikten -- 1. Tatbestandsvoraussetzungen der Äußerungsdelikte -- 2. Beteiligungsform des Linksetzers -- a) Linksetzer als Täter eines Äußerungsdelikts -- aa) Rein subjektiver Ansatz -- bb) Rein objektiver Ansatz -- (1) Linkart als objektives Beurteilungskriterium -- (2) Ausgangspunkt der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (3) Hierarchische Ebene der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (4) Objektive Beurteilungskriterien des Presserechts -- cc) Gemischt subjektiv-objektive Beurteilung des Zueigenmachens -- dd) Stellungnahme -- b) Linksetzer als Gehilfe i.S.d. 27 Abs. 1 StGB -- V. Denkbare Szenarien der Linksetzung -- 1. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Verbreitungsdelikten -- a) Szenario (1): "Der mit dolus eventualis in Bezug auf die Rechtswidrigkeit des Linkziels handelnde Linksetzer" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen rechtswidrigen und bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Inhalt mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit" -- c) Szenario (3): "Setzen eines Hyperlinks mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit auf einen den Tatbestand eines Verbreitungsdelikts erfüllenden und vor der Verlinkung noch nicht frei zugänglichen Inhalt" | |
505 | 8 | |a d) Szenario (4): "Nichtlöschung des bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit" -- e) Szenario (5): "Nichtlöschung des erst durch die Verlinkung frei zugänglich gewordenen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit bei einem Verbreitungsdelikt" -- 2. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Äußerungsdelikten -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt bei objektiv erkennbarer Zueigenmachung des Linkziels seitens des Linksetzers" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt ohne Zueigenmachung seitens des Linksetzers" -- Teil 4: Verantwortlichkeit nach dem Urheberstrafrecht -- I. Auswirkungen der analogen Anwendung der telemedienrechtlichen Haftungsprivilegierung des 10 TMG auf das Urheberstrafrecht -- II. Straftatbestand der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke, 106 UrhG -- 1. Objektiver Tatbestand -- a) Tatobjekt: geschütztes Werk -- b) Tathandlungen -- aa) Vervielfältigungsrecht, 16 UrhG -- bb) Verbreitungsrecht, 17 UrhG -- cc) Recht der öffentlichen Wiedergabe, 15 Abs. 2 UrhG -- (1) Unbenannte Verwertungsrechte i.S.d. 15 Abs. 2 UrhG -- (2) Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, 19a UrhG -- (3) Setzen eines Hyperlinks auf urheberrechtlich geschützte Werke als öffentliche Zugänglichmachung i.S.d. 19a oder Innominatfall nach 15 Abs. 2 UrhG -- c) Tauglicher Täter: Nichtberechtigter -- d) In anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen -- 2. Subjektiver Tatbestand -- 3./4. Rechtswidrigkeit und Schuld -- III. Urheberrechtliche Bewertung des Setzens eines Hyperlinks auf ein fremdes geschütztes Werk | |
505 | 8 | |a 1. Verlauf der Deep Link-Rechtsprechung auf nationaler Ebene -- a) "Paperboy"-Urteil des BGH (2003) -- b) "Session-ID"-Urteil des BGH (2010) -- c) "Kino.to"-Urteil des LG Leipzig (2012) -- d) Stellungnahme -- 2. Verlauf der Hyperlinking-Rechtsprechung auf europäischer Ebene -- a) "Svensson/Retriever Sverige"-Entscheidung (2014) -- b) "BestWater International/Mebes"-Entscheidung (2014) -- c) "GS Media/Sanoma"-Entscheidung (2016) -- d) Fazit -- 3. Übertragung der EuGH Rechtsprechung in die Systematik des deutschen Urheberstrafrechts -- a) Erschließung eines "neuen Publikums" -- b) Die "individuelle Beurteilung" der öffentlichen Wiedergabe durch den EuGH (Kriterium der Gewinnerzielungsabsicht) -- c) Ergebnis -- 4. Verwendung der Frame-Technik als Eingriff in das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung gem. 19a UrhG oder in ein unbenanntes Verwertungsrecht nach 15 Abs. 2 UrhG -- 5. Von der Rechtsprechung bisher unberücksichtigt belassene Aspekte -- a) Öffentliche Wiedergabe durch Unterlassen -- aa) Verwirklichung des 106 UrhG durch Unterlassen möglich? -- bb) Garantenstellung des Linksetzers -- b) Beteiligungsform des Linksetzers -- aa) Der vom EuGH beschrittene Weg der "Einheitstäterschaft" in den Fällen der öffentlichen Wiedergabe i.S.d. Art. 3 Abs. 1 InfoSocRL durch einen Hyperlink -- bb) Übertragung der kernstrafrechtlichen Ergebnisse hinsichtlich der Begehungsform des Linksetzers -- cc) Stellungnahme -- IV. Denkbare Szenarien der Linksetzung im Urheberstrafrecht -- 1. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte mit Erlaubnis des Rechteinhabers -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf ein öffentlich (unbeschränkt) zugängliches Werk" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf ein durch eine Zugangsbeschränkung nur eingeschränkt öffentlich zugängliches Werk in Kenntnis der Zugangsbeschränkung" | |
505 | 8 | |a 2. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte ohne Erlaubnis des Rechteinhabers | |
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Tatobjekt: Schrift -- 2. Tathandlungen: Verbreiten oder der Öffentlichkeit Zugänglichmachen -- a) Verbreiten einer Schrift -- b) Zugänglichmachen einer Schrift gegenüber der Öffentlichkeit -- 3. Strafrechtliche Würdigung des Verhaltens des Linksetzens als positives Tun oder Unterlassen -- a) Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit -- b) Kriterium des Energieeinsatzes -- c) Fazit -- 4. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch aktives Tun -- a) Formal-objektive Theorie -- b) (Gemäßigte) subjektive Theorie der Rechtsprechung (Kombinationslehre) -- c) Lehre von der Tatherrschaft ("materiell"-objektive Theorie) -- d) Linkspezifisches Kriterium des Zueigenmachens -- e) Stellungnahme -- 5. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch Unterlassen -- a) Verwirklichung eines Tätigkeitsdelikts durch Unterlassen möglich? -- b) Garantenstellung -- aa) Ingerenz bb) Herrschaft über eine Gefahrenquelle -- cc) Stellungnahme -- c) Zumutbarkeit normgemäßen Verhaltens -- d) Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassen -- aa) Täterschafts- bzw. Pflichtdeliktstheorie -- bb) Teilnahmetheorie -- 6. Strafbarkeit des Linksetzers als Gehilfe i.S.d. 27 StGB durch aktives Tun -- a) Beihilfehandlung -- b) Möglichkeit der sukzessiven Beihilfe -- c) Fazit -- 7. Strafbarkeit des Linksetzers als Teilnehmer durch Unterlassen -- IV. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Äußerungsdelikten -- 1. Tatbestandsvoraussetzungen der Äußerungsdelikte -- 2. 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Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Verbreitungsdelikten -- a) Szenario (1): "Der mit dolus eventualis in Bezug auf die Rechtswidrigkeit des Linkziels handelnde Linksetzer" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen rechtswidrigen und bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Inhalt mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit" -- c) Szenario (3): "Setzen eines Hyperlinks mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit auf einen den Tatbestand eines Verbreitungsdelikts erfüllenden und vor der Verlinkung noch nicht frei zugänglichen Inhalt" d) Szenario (4): "Nichtlöschung des bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit" -- e) Szenario (5): "Nichtlöschung des erst durch die Verlinkung frei zugänglich gewordenen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit bei einem Verbreitungsdelikt" -- 2. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Äußerungsdelikten -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt bei objektiv erkennbarer Zueigenmachung des Linkziels seitens des Linksetzers" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt ohne Zueigenmachung seitens des Linksetzers" -- Teil 4: Verantwortlichkeit nach dem Urheberstrafrecht -- I. Auswirkungen der analogen Anwendung der telemedienrechtlichen Haftungsprivilegierung des 10 TMG auf das Urheberstrafrecht -- II. Straftatbestand der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke, 106 UrhG -- 1. 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Von der Rechtsprechung bisher unberücksichtigt belassene Aspekte -- a) Öffentliche Wiedergabe durch Unterlassen -- aa) Verwirklichung des 106 UrhG durch Unterlassen möglich? -- bb) Garantenstellung des Linksetzers -- b) Beteiligungsform des Linksetzers -- aa) Der vom EuGH beschrittene Weg der "Einheitstäterschaft" in den Fällen der öffentlichen Wiedergabe i.S.d. Art. 3 Abs. 1 InfoSocRL durch einen Hyperlink -- bb) Übertragung der kernstrafrechtlichen Ergebnisse hinsichtlich der Begehungsform des Linksetzers -- cc) Stellungnahme -- IV. Denkbare Szenarien der Linksetzung im Urheberstrafrecht -- 1. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte mit Erlaubnis des Rechteinhabers -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf ein öffentlich (unbeschränkt) zugängliches Werk" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf ein durch eine Zugangsbeschränkung nur eingeschränkt öffentlich zugängliches Werk in Kenntnis der Zugangsbeschränkung" 2. 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Untersuchungsgegenstand -- II. Gang der Darstellung -- Teil 1: Technische Grundlagen -- I. Das Internet -- 1. Entstehungsgeschichte des Internets -- 2. Technische Struktur des Internets -- a) Datenübertragung im Internet -- aa) Netzzugangsschicht (1) -- bb) Internetschicht (2) -- cc) Transportschicht (3) -- dd) Anwendungsschicht (4) -- b) World Wide Web -- II. Hyperlinks -- 1. Begriffsbestimmung -- a) Der Hyperlink -- b) Der Linksetzer -- c) Der Benutzer -- d) Die Website/Webpräsenz -- aa) Die Homepage (dt.: Startseite) -- bb) Die Webpage (dt.: Webseite) -- 2. Erscheinungsformen und deren Funktionsweisen -- a) Die aktivierbaren Links -- aa) Der einfache (konventionelle) Link -- bb) Der Surface Link -- cc) Der Deep Link -- b) Die automatischen Links -- aa) Die Frame-Technik -- bb) Der Inline Link -- c) Zusammenfassung -- Teil 2: Einschränkung der Haftung des Linksetzers? -- I. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach alter Rechtslage -- 1. Die Anwendbarkeit des 5 TDG a.F. auf Hyperlinks (1997) -- a) 5 Abs. 1 TDG a.F. (Content-Provider) -- b) 5 Abs. 2 TDG a.F. (Host-Provider) -- c) 5 TDG Abs. 3 a.F. (Access-Provider) -- 2. Auswirkungen der E-Commerce-Richtlinie (2000) auf die Haftung des Linksetzers -- a) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den deutschen Gesetzgeber (2001) -- b) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den österreichischen Gesetzgeber (2002) -- c) Erster Evaluationsbericht der Kommission zur Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch die Mitgliedsstaaten, gem. Art. 21 Abs. 1 ECRL (2003) -- II. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach geltender Rechtslage -- 1. Grundlagen des TMG -- a) 7 TMG (Content-Provider) -- b) 8 TMG (Access-Provider) -- c) 9 TMG (Caching) -- d) 10 TMG (Host-Provider) -- 2. Direkte Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks</subfield></datafield><datafield tag="505" ind1="8" ind2=" "><subfield code="a">3. Analoge Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks -- a) Planwidrige Regelungslücke -- b) Vergleichbare Interessenlage -- aa) Analoge Anwendung des 7 TMG (Content-Provider) -- bb) Analoge Anwendung des 8 TMG (Access-Provider) -- cc) Analoge Anwendung des 9 TMG (Caching) -- dd) Analoge Anwendung des 10 TMG (Host-Provider) -- III. Strafrechtsdogmatische Einordnung der Verantwortlichkeitsregelungen des TMG -- 1. Externe Lösungen -- a) Vorfilterlösung -- b) Nachfilterlösung -- 2. Interne Lösungen -- 3. Stellungnahme -- Teil 3: Verantwortlichkeit nach dem Kernstrafrecht -- I. Ausgewählte Hyperlink-Verfahren im Kernstrafrecht -- 1. Urteil des AG Tiergarten (1997) -- 2. Urteil des OLG Stuttgart (2006) -- 3. Entscheidung des LG Karlsruhe (2009) -- 4. Verfügung der Staatsanwaltschaft München I (2018) -- 5. Bewertung -- II. Strafbarkeit der optischen Gestaltung eines Hyperlinks -- III. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Verbreitungsdelikten -- 1. Tatobjekt: Schrift -- 2. Tathandlungen: Verbreiten oder der Öffentlichkeit Zugänglichmachen -- a) Verbreiten einer Schrift -- b) Zugänglichmachen einer Schrift gegenüber der Öffentlichkeit -- 3. Strafrechtliche Würdigung des Verhaltens des Linksetzens als positives Tun oder Unterlassen -- a) Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit -- b) Kriterium des Energieeinsatzes -- c) Fazit -- 4. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch aktives Tun -- a) Formal-objektive Theorie -- b) (Gemäßigte) subjektive Theorie der Rechtsprechung (Kombinationslehre) -- c) Lehre von der Tatherrschaft ("materiell"-objektive Theorie) -- d) Linkspezifisches Kriterium des Zueigenmachens -- e) Stellungnahme -- 5. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch Unterlassen -- a) Verwirklichung eines Tätigkeitsdelikts durch Unterlassen möglich? -- b) Garantenstellung -- aa) Ingerenz</subfield></datafield><datafield tag="505" ind1="8" ind2=" "><subfield code="a">bb) Herrschaft über eine Gefahrenquelle -- cc) Stellungnahme -- c) Zumutbarkeit normgemäßen Verhaltens -- d) Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassen -- aa) Täterschafts- bzw. Pflichtdeliktstheorie -- bb) Teilnahmetheorie -- 6. Strafbarkeit des Linksetzers als Gehilfe i.S.d. 27 StGB durch aktives Tun -- a) Beihilfehandlung -- b) Möglichkeit der sukzessiven Beihilfe -- c) Fazit -- 7. Strafbarkeit des Linksetzers als Teilnehmer durch Unterlassen -- IV. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Äußerungsdelikten -- 1. Tatbestandsvoraussetzungen der Äußerungsdelikte -- 2. Beteiligungsform des Linksetzers -- a) Linksetzer als Täter eines Äußerungsdelikts -- aa) Rein subjektiver Ansatz -- bb) Rein objektiver Ansatz -- (1) Linkart als objektives Beurteilungskriterium -- (2) Ausgangspunkt der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (3) Hierarchische Ebene der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (4) Objektive Beurteilungskriterien des Presserechts -- cc) Gemischt subjektiv-objektive Beurteilung des Zueigenmachens -- dd) Stellungnahme -- b) Linksetzer als Gehilfe i.S.d. 27 Abs. 1 StGB -- V. Denkbare Szenarien der Linksetzung -- 1. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Verbreitungsdelikten -- a) Szenario (1): "Der mit dolus eventualis in Bezug auf die Rechtswidrigkeit des Linkziels handelnde Linksetzer" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen rechtswidrigen und bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Inhalt mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit" -- c) Szenario (3): "Setzen eines Hyperlinks mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit auf einen den Tatbestand eines Verbreitungsdelikts erfüllenden und vor der Verlinkung noch nicht frei zugänglichen Inhalt"</subfield></datafield><datafield tag="505" ind1="8" ind2=" "><subfield code="a">d) Szenario (4): "Nichtlöschung des bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit" -- e) Szenario (5): "Nichtlöschung des erst durch die Verlinkung frei zugänglich gewordenen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit bei einem Verbreitungsdelikt" -- 2. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Äußerungsdelikten -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt bei objektiv erkennbarer Zueigenmachung des Linkziels seitens des Linksetzers" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt ohne Zueigenmachung seitens des Linksetzers" -- Teil 4: Verantwortlichkeit nach dem Urheberstrafrecht -- I. Auswirkungen der analogen Anwendung der telemedienrechtlichen Haftungsprivilegierung des 10 TMG auf das Urheberstrafrecht -- II. Straftatbestand der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke, 106 UrhG -- 1. Objektiver Tatbestand -- a) Tatobjekt: geschütztes Werk -- b) Tathandlungen -- aa) Vervielfältigungsrecht, 16 UrhG -- bb) Verbreitungsrecht, 17 UrhG -- cc) Recht der öffentlichen Wiedergabe, 15 Abs. 2 UrhG -- (1) Unbenannte Verwertungsrechte i.S.d. 15 Abs. 2 UrhG -- (2) Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, 19a UrhG -- (3) Setzen eines Hyperlinks auf urheberrechtlich geschützte Werke als öffentliche Zugänglichmachung i.S.d. 19a oder Innominatfall nach 15 Abs. 2 UrhG -- c) Tauglicher Täter: Nichtberechtigter -- d) In anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen -- 2. Subjektiver Tatbestand -- 3./4. Rechtswidrigkeit und Schuld -- III. Urheberrechtliche Bewertung des Setzens eines Hyperlinks auf ein fremdes geschütztes Werk</subfield></datafield><datafield tag="505" ind1="8" ind2=" "><subfield code="a">1. Verlauf der Deep Link-Rechtsprechung auf nationaler Ebene -- a) "Paperboy"-Urteil des BGH (2003) -- b) "Session-ID"-Urteil des BGH (2010) -- c) "Kino.to"-Urteil des LG Leipzig (2012) -- d) Stellungnahme -- 2. Verlauf der Hyperlinking-Rechtsprechung auf europäischer Ebene -- a) "Svensson/Retriever Sverige"-Entscheidung (2014) -- b) "BestWater International/Mebes"-Entscheidung (2014) -- c) "GS Media/Sanoma"-Entscheidung (2016) -- d) Fazit -- 3. Übertragung der EuGH Rechtsprechung in die Systematik des deutschen Urheberstrafrechts -- a) Erschließung eines "neuen Publikums" -- b) Die "individuelle Beurteilung" der öffentlichen Wiedergabe durch den EuGH (Kriterium der Gewinnerzielungsabsicht) -- c) Ergebnis -- 4. Verwendung der Frame-Technik als Eingriff in das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung gem. 19a UrhG oder in ein unbenanntes Verwertungsrecht nach 15 Abs. 2 UrhG -- 5. Von der Rechtsprechung bisher unberücksichtigt belassene Aspekte -- a) Öffentliche Wiedergabe durch Unterlassen -- aa) Verwirklichung des 106 UrhG durch Unterlassen möglich? -- bb) Garantenstellung des Linksetzers -- b) Beteiligungsform des Linksetzers -- aa) Der vom EuGH beschrittene Weg der "Einheitstäterschaft" in den Fällen der öffentlichen Wiedergabe i.S.d. Art. 3 Abs. 1 InfoSocRL durch einen Hyperlink -- bb) Übertragung der kernstrafrechtlichen Ergebnisse hinsichtlich der Begehungsform des Linksetzers -- cc) Stellungnahme -- IV. Denkbare Szenarien der Linksetzung im Urheberstrafrecht -- 1. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte mit Erlaubnis des Rechteinhabers -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf ein öffentlich (unbeschränkt) zugängliches Werk" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf ein durch eine Zugangsbeschränkung nur eingeschränkt öffentlich zugängliches Werk in Kenntnis der Zugangsbeschränkung"</subfield></datafield><datafield tag="505" ind1="8" ind2=" "><subfield code="a">2. 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series2 | Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law |
spelling | Hambel, Lukas Verfasser aut Die Strafbarkeit der Verlinkung von Inhalten nach dem Kern- sowie nach dem Urheberstrafrecht 1st ed Baden-Baden Nomos Verlagsgesellschaft 2020 ©2020 1 online resource (334 pages) txt rdacontent c rdamedia cr rdacarrier Beiträge zum Strafrecht - Contributions to Criminal Law v.8 Description based on publisher supplied metadata and other sources Cover -- Einleitung -- I. Untersuchungsgegenstand -- II. Gang der Darstellung -- Teil 1: Technische Grundlagen -- I. Das Internet -- 1. Entstehungsgeschichte des Internets -- 2. Technische Struktur des Internets -- a) Datenübertragung im Internet -- aa) Netzzugangsschicht (1) -- bb) Internetschicht (2) -- cc) Transportschicht (3) -- dd) Anwendungsschicht (4) -- b) World Wide Web -- II. Hyperlinks -- 1. Begriffsbestimmung -- a) Der Hyperlink -- b) Der Linksetzer -- c) Der Benutzer -- d) Die Website/Webpräsenz -- aa) Die Homepage (dt.: Startseite) -- bb) Die Webpage (dt.: Webseite) -- 2. Erscheinungsformen und deren Funktionsweisen -- a) Die aktivierbaren Links -- aa) Der einfache (konventionelle) Link -- bb) Der Surface Link -- cc) Der Deep Link -- b) Die automatischen Links -- aa) Die Frame-Technik -- bb) Der Inline Link -- c) Zusammenfassung -- Teil 2: Einschränkung der Haftung des Linksetzers? -- I. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach alter Rechtslage -- 1. Die Anwendbarkeit des 5 TDG a.F. auf Hyperlinks (1997) -- a) 5 Abs. 1 TDG a.F. (Content-Provider) -- b) 5 Abs. 2 TDG a.F. (Host-Provider) -- c) 5 TDG Abs. 3 a.F. (Access-Provider) -- 2. Auswirkungen der E-Commerce-Richtlinie (2000) auf die Haftung des Linksetzers -- a) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den deutschen Gesetzgeber (2001) -- b) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den österreichischen Gesetzgeber (2002) -- c) Erster Evaluationsbericht der Kommission zur Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch die Mitgliedsstaaten, gem. Art. 21 Abs. 1 ECRL (2003) -- II. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach geltender Rechtslage -- 1. Grundlagen des TMG -- a) 7 TMG (Content-Provider) -- b) 8 TMG (Access-Provider) -- c) 9 TMG (Caching) -- d) 10 TMG (Host-Provider) -- 2. Direkte Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks 3. Analoge Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks -- a) Planwidrige Regelungslücke -- b) Vergleichbare Interessenlage -- aa) Analoge Anwendung des 7 TMG (Content-Provider) -- bb) Analoge Anwendung des 8 TMG (Access-Provider) -- cc) Analoge Anwendung des 9 TMG (Caching) -- dd) Analoge Anwendung des 10 TMG (Host-Provider) -- III. Strafrechtsdogmatische Einordnung der Verantwortlichkeitsregelungen des TMG -- 1. Externe Lösungen -- a) Vorfilterlösung -- b) Nachfilterlösung -- 2. Interne Lösungen -- 3. Stellungnahme -- Teil 3: Verantwortlichkeit nach dem Kernstrafrecht -- I. Ausgewählte Hyperlink-Verfahren im Kernstrafrecht -- 1. Urteil des AG Tiergarten (1997) -- 2. Urteil des OLG Stuttgart (2006) -- 3. Entscheidung des LG Karlsruhe (2009) -- 4. Verfügung der Staatsanwaltschaft München I (2018) -- 5. Bewertung -- II. Strafbarkeit der optischen Gestaltung eines Hyperlinks -- III. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Verbreitungsdelikten -- 1. Tatobjekt: Schrift -- 2. Tathandlungen: Verbreiten oder der Öffentlichkeit Zugänglichmachen -- a) Verbreiten einer Schrift -- b) Zugänglichmachen einer Schrift gegenüber der Öffentlichkeit -- 3. Strafrechtliche Würdigung des Verhaltens des Linksetzens als positives Tun oder Unterlassen -- a) Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit -- b) Kriterium des Energieeinsatzes -- c) Fazit -- 4. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch aktives Tun -- a) Formal-objektive Theorie -- b) (Gemäßigte) subjektive Theorie der Rechtsprechung (Kombinationslehre) -- c) Lehre von der Tatherrschaft ("materiell"-objektive Theorie) -- d) Linkspezifisches Kriterium des Zueigenmachens -- e) Stellungnahme -- 5. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch Unterlassen -- a) Verwirklichung eines Tätigkeitsdelikts durch Unterlassen möglich? -- b) Garantenstellung -- aa) Ingerenz bb) Herrschaft über eine Gefahrenquelle -- cc) Stellungnahme -- c) Zumutbarkeit normgemäßen Verhaltens -- d) Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassen -- aa) Täterschafts- bzw. Pflichtdeliktstheorie -- bb) Teilnahmetheorie -- 6. Strafbarkeit des Linksetzers als Gehilfe i.S.d. 27 StGB durch aktives Tun -- a) Beihilfehandlung -- b) Möglichkeit der sukzessiven Beihilfe -- c) Fazit -- 7. Strafbarkeit des Linksetzers als Teilnehmer durch Unterlassen -- IV. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Äußerungsdelikten -- 1. Tatbestandsvoraussetzungen der Äußerungsdelikte -- 2. Beteiligungsform des Linksetzers -- a) Linksetzer als Täter eines Äußerungsdelikts -- aa) Rein subjektiver Ansatz -- bb) Rein objektiver Ansatz -- (1) Linkart als objektives Beurteilungskriterium -- (2) Ausgangspunkt der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (3) Hierarchische Ebene der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (4) Objektive Beurteilungskriterien des Presserechts -- cc) Gemischt subjektiv-objektive Beurteilung des Zueigenmachens -- dd) Stellungnahme -- b) Linksetzer als Gehilfe i.S.d. 27 Abs. 1 StGB -- V. Denkbare Szenarien der Linksetzung -- 1. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Verbreitungsdelikten -- a) Szenario (1): "Der mit dolus eventualis in Bezug auf die Rechtswidrigkeit des Linkziels handelnde Linksetzer" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen rechtswidrigen und bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Inhalt mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit" -- c) Szenario (3): "Setzen eines Hyperlinks mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit auf einen den Tatbestand eines Verbreitungsdelikts erfüllenden und vor der Verlinkung noch nicht frei zugänglichen Inhalt" d) Szenario (4): "Nichtlöschung des bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit" -- e) Szenario (5): "Nichtlöschung des erst durch die Verlinkung frei zugänglich gewordenen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit bei einem Verbreitungsdelikt" -- 2. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Äußerungsdelikten -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt bei objektiv erkennbarer Zueigenmachung des Linkziels seitens des Linksetzers" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt ohne Zueigenmachung seitens des Linksetzers" -- Teil 4: Verantwortlichkeit nach dem Urheberstrafrecht -- I. Auswirkungen der analogen Anwendung der telemedienrechtlichen Haftungsprivilegierung des 10 TMG auf das Urheberstrafrecht -- II. Straftatbestand der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke, 106 UrhG -- 1. Objektiver Tatbestand -- a) Tatobjekt: geschütztes Werk -- b) Tathandlungen -- aa) Vervielfältigungsrecht, 16 UrhG -- bb) Verbreitungsrecht, 17 UrhG -- cc) Recht der öffentlichen Wiedergabe, 15 Abs. 2 UrhG -- (1) Unbenannte Verwertungsrechte i.S.d. 15 Abs. 2 UrhG -- (2) Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, 19a UrhG -- (3) Setzen eines Hyperlinks auf urheberrechtlich geschützte Werke als öffentliche Zugänglichmachung i.S.d. 19a oder Innominatfall nach 15 Abs. 2 UrhG -- c) Tauglicher Täter: Nichtberechtigter -- d) In anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen -- 2. Subjektiver Tatbestand -- 3./4. Rechtswidrigkeit und Schuld -- III. Urheberrechtliche Bewertung des Setzens eines Hyperlinks auf ein fremdes geschütztes Werk 1. Verlauf der Deep Link-Rechtsprechung auf nationaler Ebene -- a) "Paperboy"-Urteil des BGH (2003) -- b) "Session-ID"-Urteil des BGH (2010) -- c) "Kino.to"-Urteil des LG Leipzig (2012) -- d) Stellungnahme -- 2. Verlauf der Hyperlinking-Rechtsprechung auf europäischer Ebene -- a) "Svensson/Retriever Sverige"-Entscheidung (2014) -- b) "BestWater International/Mebes"-Entscheidung (2014) -- c) "GS Media/Sanoma"-Entscheidung (2016) -- d) Fazit -- 3. Übertragung der EuGH Rechtsprechung in die Systematik des deutschen Urheberstrafrechts -- a) Erschließung eines "neuen Publikums" -- b) Die "individuelle Beurteilung" der öffentlichen Wiedergabe durch den EuGH (Kriterium der Gewinnerzielungsabsicht) -- c) Ergebnis -- 4. Verwendung der Frame-Technik als Eingriff in das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung gem. 19a UrhG oder in ein unbenanntes Verwertungsrecht nach 15 Abs. 2 UrhG -- 5. Von der Rechtsprechung bisher unberücksichtigt belassene Aspekte -- a) Öffentliche Wiedergabe durch Unterlassen -- aa) Verwirklichung des 106 UrhG durch Unterlassen möglich? -- bb) Garantenstellung des Linksetzers -- b) Beteiligungsform des Linksetzers -- aa) Der vom EuGH beschrittene Weg der "Einheitstäterschaft" in den Fällen der öffentlichen Wiedergabe i.S.d. Art. 3 Abs. 1 InfoSocRL durch einen Hyperlink -- bb) Übertragung der kernstrafrechtlichen Ergebnisse hinsichtlich der Begehungsform des Linksetzers -- cc) Stellungnahme -- IV. Denkbare Szenarien der Linksetzung im Urheberstrafrecht -- 1. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte mit Erlaubnis des Rechteinhabers -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf ein öffentlich (unbeschränkt) zugängliches Werk" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf ein durch eine Zugangsbeschränkung nur eingeschränkt öffentlich zugängliches Werk in Kenntnis der Zugangsbeschränkung" 2. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte ohne Erlaubnis des Rechteinhabers Europäischer Gerichtshof (DE-588)5103273-9 gnd rswk-swf Strafbarkeit (DE-588)4131795-6 gnd rswk-swf Rechtsprechung (DE-588)4115710-2 gnd rswk-swf Internetkriminalität (DE-588)7864395-8 gnd rswk-swf Hyperlink (DE-588)4617682-2 gnd rswk-swf Urheberrecht (DE-588)4062127-3 gnd rswk-swf Deutschland (DE-588)4011882-4 gnd rswk-swf (DE-588)4113937-9 Hochschulschrift gnd-content Deutschland (DE-588)4011882-4 g Hyperlink (DE-588)4617682-2 s Strafbarkeit (DE-588)4131795-6 s Urheberrecht (DE-588)4062127-3 s Europäischer Gerichtshof (DE-588)5103273-9 b Rechtsprechung (DE-588)4115710-2 s DE-604 Internetkriminalität (DE-588)7864395-8 s Erscheint auch als Druck-Ausgabe Hambel, Lukas Die Strafbarkeit der Verlinkung von Inhalten nach dem Kern- sowie nach dem Urheberstrafrecht Baden-Baden : Nomos Verlagsgesellschaft,c2020 9783848778324 |
spellingShingle | Hambel, Lukas Die Strafbarkeit der Verlinkung von Inhalten nach dem Kern- sowie nach dem Urheberstrafrecht Cover -- Einleitung -- I. Untersuchungsgegenstand -- II. Gang der Darstellung -- Teil 1: Technische Grundlagen -- I. Das Internet -- 1. Entstehungsgeschichte des Internets -- 2. Technische Struktur des Internets -- a) Datenübertragung im Internet -- aa) Netzzugangsschicht (1) -- bb) Internetschicht (2) -- cc) Transportschicht (3) -- dd) Anwendungsschicht (4) -- b) World Wide Web -- II. Hyperlinks -- 1. Begriffsbestimmung -- a) Der Hyperlink -- b) Der Linksetzer -- c) Der Benutzer -- d) Die Website/Webpräsenz -- aa) Die Homepage (dt.: Startseite) -- bb) Die Webpage (dt.: Webseite) -- 2. Erscheinungsformen und deren Funktionsweisen -- a) Die aktivierbaren Links -- aa) Der einfache (konventionelle) Link -- bb) Der Surface Link -- cc) Der Deep Link -- b) Die automatischen Links -- aa) Die Frame-Technik -- bb) Der Inline Link -- c) Zusammenfassung -- Teil 2: Einschränkung der Haftung des Linksetzers? -- I. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach alter Rechtslage -- 1. Die Anwendbarkeit des 5 TDG a.F. auf Hyperlinks (1997) -- a) 5 Abs. 1 TDG a.F. (Content-Provider) -- b) 5 Abs. 2 TDG a.F. (Host-Provider) -- c) 5 TDG Abs. 3 a.F. (Access-Provider) -- 2. Auswirkungen der E-Commerce-Richtlinie (2000) auf die Haftung des Linksetzers -- a) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den deutschen Gesetzgeber (2001) -- b) Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch den österreichischen Gesetzgeber (2002) -- c) Erster Evaluationsbericht der Kommission zur Umsetzung der E-Commerce-Richtlinie durch die Mitgliedsstaaten, gem. Art. 21 Abs. 1 ECRL (2003) -- II. Einschränkung der Haftung des Linksetzers nach geltender Rechtslage -- 1. Grundlagen des TMG -- a) 7 TMG (Content-Provider) -- b) 8 TMG (Access-Provider) -- c) 9 TMG (Caching) -- d) 10 TMG (Host-Provider) -- 2. Direkte Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks 3. Analoge Anwendung der 7-10 TMG auf Hyperlinks -- a) Planwidrige Regelungslücke -- b) Vergleichbare Interessenlage -- aa) Analoge Anwendung des 7 TMG (Content-Provider) -- bb) Analoge Anwendung des 8 TMG (Access-Provider) -- cc) Analoge Anwendung des 9 TMG (Caching) -- dd) Analoge Anwendung des 10 TMG (Host-Provider) -- III. Strafrechtsdogmatische Einordnung der Verantwortlichkeitsregelungen des TMG -- 1. Externe Lösungen -- a) Vorfilterlösung -- b) Nachfilterlösung -- 2. Interne Lösungen -- 3. Stellungnahme -- Teil 3: Verantwortlichkeit nach dem Kernstrafrecht -- I. Ausgewählte Hyperlink-Verfahren im Kernstrafrecht -- 1. Urteil des AG Tiergarten (1997) -- 2. Urteil des OLG Stuttgart (2006) -- 3. Entscheidung des LG Karlsruhe (2009) -- 4. Verfügung der Staatsanwaltschaft München I (2018) -- 5. Bewertung -- II. Strafbarkeit der optischen Gestaltung eines Hyperlinks -- III. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Verbreitungsdelikten -- 1. Tatobjekt: Schrift -- 2. Tathandlungen: Verbreiten oder der Öffentlichkeit Zugänglichmachen -- a) Verbreiten einer Schrift -- b) Zugänglichmachen einer Schrift gegenüber der Öffentlichkeit -- 3. Strafrechtliche Würdigung des Verhaltens des Linksetzens als positives Tun oder Unterlassen -- a) Schwerpunkt der Vorwerfbarkeit -- b) Kriterium des Energieeinsatzes -- c) Fazit -- 4. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch aktives Tun -- a) Formal-objektive Theorie -- b) (Gemäßigte) subjektive Theorie der Rechtsprechung (Kombinationslehre) -- c) Lehre von der Tatherrschaft ("materiell"-objektive Theorie) -- d) Linkspezifisches Kriterium des Zueigenmachens -- e) Stellungnahme -- 5. Strafbarkeit des Linksetzers als Täter durch Unterlassen -- a) Verwirklichung eines Tätigkeitsdelikts durch Unterlassen möglich? -- b) Garantenstellung -- aa) Ingerenz bb) Herrschaft über eine Gefahrenquelle -- cc) Stellungnahme -- c) Zumutbarkeit normgemäßen Verhaltens -- d) Abgrenzung zwischen Täterschaft und Teilnahme beim Unterlassen -- aa) Täterschafts- bzw. Pflichtdeliktstheorie -- bb) Teilnahmetheorie -- 6. Strafbarkeit des Linksetzers als Gehilfe i.S.d. 27 StGB durch aktives Tun -- a) Beihilfehandlung -- b) Möglichkeit der sukzessiven Beihilfe -- c) Fazit -- 7. Strafbarkeit des Linksetzers als Teilnehmer durch Unterlassen -- IV. Strafbarkeit des Setzens eines Hyperlinks zu rechtswidrigen Inhalten bei Äußerungsdelikten -- 1. Tatbestandsvoraussetzungen der Äußerungsdelikte -- 2. Beteiligungsform des Linksetzers -- a) Linksetzer als Täter eines Äußerungsdelikts -- aa) Rein subjektiver Ansatz -- bb) Rein objektiver Ansatz -- (1) Linkart als objektives Beurteilungskriterium -- (2) Ausgangspunkt der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (3) Hierarchische Ebene der Verlinkung als objektives Beurteilungskriterium -- (4) Objektive Beurteilungskriterien des Presserechts -- cc) Gemischt subjektiv-objektive Beurteilung des Zueigenmachens -- dd) Stellungnahme -- b) Linksetzer als Gehilfe i.S.d. 27 Abs. 1 StGB -- V. Denkbare Szenarien der Linksetzung -- 1. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Verbreitungsdelikten -- a) Szenario (1): "Der mit dolus eventualis in Bezug auf die Rechtswidrigkeit des Linkziels handelnde Linksetzer" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen rechtswidrigen und bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Inhalt mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit" -- c) Szenario (3): "Setzen eines Hyperlinks mit Kenntnis von der Rechtswidrigkeit auf einen den Tatbestand eines Verbreitungsdelikts erfüllenden und vor der Verlinkung noch nicht frei zugänglichen Inhalt" d) Szenario (4): "Nichtlöschung des bereits vor der Verlinkung frei zugänglichen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit" -- e) Szenario (5): "Nichtlöschung des erst durch die Verlinkung frei zugänglich gewordenen Linkziels trotz Kenntnis der nachträglich entstandenen Rechtswidrigkeit bei einem Verbreitungsdelikt" -- 2. Fallbeispiele vor dem Hintergrund einer etwaigen Strafbarkeit bei Äußerungsdelikten -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt bei objektiv erkennbarer Zueigenmachung des Linkziels seitens des Linksetzers" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf einen den Straftatbestand eines Äußerungsdelikts erfüllenden Inhalt ohne Zueigenmachung seitens des Linksetzers" -- Teil 4: Verantwortlichkeit nach dem Urheberstrafrecht -- I. Auswirkungen der analogen Anwendung der telemedienrechtlichen Haftungsprivilegierung des 10 TMG auf das Urheberstrafrecht -- II. Straftatbestand der unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke, 106 UrhG -- 1. Objektiver Tatbestand -- a) Tatobjekt: geschütztes Werk -- b) Tathandlungen -- aa) Vervielfältigungsrecht, 16 UrhG -- bb) Verbreitungsrecht, 17 UrhG -- cc) Recht der öffentlichen Wiedergabe, 15 Abs. 2 UrhG -- (1) Unbenannte Verwertungsrechte i.S.d. 15 Abs. 2 UrhG -- (2) Recht der öffentlichen Zugänglichmachung, 19a UrhG -- (3) Setzen eines Hyperlinks auf urheberrechtlich geschützte Werke als öffentliche Zugänglichmachung i.S.d. 19a oder Innominatfall nach 15 Abs. 2 UrhG -- c) Tauglicher Täter: Nichtberechtigter -- d) In anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen -- 2. Subjektiver Tatbestand -- 3./4. Rechtswidrigkeit und Schuld -- III. Urheberrechtliche Bewertung des Setzens eines Hyperlinks auf ein fremdes geschütztes Werk 1. Verlauf der Deep Link-Rechtsprechung auf nationaler Ebene -- a) "Paperboy"-Urteil des BGH (2003) -- b) "Session-ID"-Urteil des BGH (2010) -- c) "Kino.to"-Urteil des LG Leipzig (2012) -- d) Stellungnahme -- 2. Verlauf der Hyperlinking-Rechtsprechung auf europäischer Ebene -- a) "Svensson/Retriever Sverige"-Entscheidung (2014) -- b) "BestWater International/Mebes"-Entscheidung (2014) -- c) "GS Media/Sanoma"-Entscheidung (2016) -- d) Fazit -- 3. Übertragung der EuGH Rechtsprechung in die Systematik des deutschen Urheberstrafrechts -- a) Erschließung eines "neuen Publikums" -- b) Die "individuelle Beurteilung" der öffentlichen Wiedergabe durch den EuGH (Kriterium der Gewinnerzielungsabsicht) -- c) Ergebnis -- 4. Verwendung der Frame-Technik als Eingriff in das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung gem. 19a UrhG oder in ein unbenanntes Verwertungsrecht nach 15 Abs. 2 UrhG -- 5. Von der Rechtsprechung bisher unberücksichtigt belassene Aspekte -- a) Öffentliche Wiedergabe durch Unterlassen -- aa) Verwirklichung des 106 UrhG durch Unterlassen möglich? -- bb) Garantenstellung des Linksetzers -- b) Beteiligungsform des Linksetzers -- aa) Der vom EuGH beschrittene Weg der "Einheitstäterschaft" in den Fällen der öffentlichen Wiedergabe i.S.d. Art. 3 Abs. 1 InfoSocRL durch einen Hyperlink -- bb) Übertragung der kernstrafrechtlichen Ergebnisse hinsichtlich der Begehungsform des Linksetzers -- cc) Stellungnahme -- IV. Denkbare Szenarien der Linksetzung im Urheberstrafrecht -- 1. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte mit Erlaubnis des Rechteinhabers -- a) Szenario (1): "Setzen eines Hyperlinks auf ein öffentlich (unbeschränkt) zugängliches Werk" -- b) Szenario (2): "Setzen eines Hyperlinks auf ein durch eine Zugangsbeschränkung nur eingeschränkt öffentlich zugängliches Werk in Kenntnis der Zugangsbeschränkung" 2. Fallbeispiele: Erstmalige Veröffentlichung des geschützten Werks erfolgte ohne Erlaubnis des Rechteinhabers Europäischer Gerichtshof (DE-588)5103273-9 gnd Strafbarkeit (DE-588)4131795-6 gnd Rechtsprechung (DE-588)4115710-2 gnd Internetkriminalität (DE-588)7864395-8 gnd Hyperlink (DE-588)4617682-2 gnd Urheberrecht (DE-588)4062127-3 gnd |
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