Hans Jürgen von der Wense:

Bekannt, geschweige denn berühmt war Hans Jürgen von der Wense (1894 1966) auch zu Lebzeiten nie. Wie auch? Denn publiziert hat er nur 80 Seiten. Aber was war Wense in seinem Leben nicht alles: Ab 1915 futuristischer Komponist und Fragmentariker, ab 1920 Übersetzer aus über 100 Sprachen und Dialekte...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Weitere Verfasser: Niehoff, Reiner 1959- (HerausgeberIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: München edition text + kritik im Richard-Boorberg-Verlag Januar 2010
Schriftenreihe:Text + Kritik Heft 185
Schlagworte:
Online-Zugang:UBW01
Volltext
Zusammenfassung:Bekannt, geschweige denn berühmt war Hans Jürgen von der Wense (1894 1966) auch zu Lebzeiten nie. Wie auch? Denn publiziert hat er nur 80 Seiten. Aber was war Wense in seinem Leben nicht alles: Ab 1915 futuristischer Komponist und Fragmentariker, ab 1920 Übersetzer aus über 100 Sprachen und Dialekten, Wetterkundler und Erdbebenverzeichner, ab 1932 millimetergenauer Wanderer in den deutschen Mittelgebirgen um Kassel, Fotograf, Landschaftsforscher, Montage- und Collagekünstler, ab 1950 Umschichter und »Transformator« seiner riesigen Materialsammlungen, die er in Mappen auf 30 000 Blättern enzyklopädisch ordnete. Ein geschlossenes Werk verhinderte Wense zwar mit Erfolg, doch beschrieb er in umfangreichen Tagebüchern und erstaunlichen Briefen, was er verhinderte und was ihm widerfuhr: ein Nomade in den Landschaften des Wissens und ein enthusiastischer Leser in den Texten der Erde. Das Heft, die erste Textsammlung zu Wense überhaupt, erkundet einige Sterne der »Galaxie Wense«. Mitarbeiter sind Dieter Heim, Axel Matthes, Harald Kimpel, Reiner Niehoff, Ulrich Holbein, Matthias Henke, Thomas Wiegand und Hans Jürgen von der Wense selbst.
Beschreibung:1 Online-Ressource (129 Seiten) Illustrationen
ISBN:9783967070347

Es ist kein Print-Exemplar vorhanden.

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