Das Berufsbild "Orchestermusiker_in": kulturpolitische Betrachtungen der Entwicklung künstlerischer Ausbildung in Deutschland von 1930 bis heute

Der Beruf Orchestermusiker_in ist seit einigen Jahrzehnten in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Festanstellungen und soziale Absicherungen unterstreichen die Gleichwertigkeit mit anderen Berufsständen, das hohe Ansehen gründet jenseits der Adoration ihrer performativen Tätigkeit auch auf dem pä...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Unertl, Anca 1976- (VerfasserIn)
Format: Abschlussarbeit Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Oldenburg [2020]
Schlagworte:
Online-Zugang:Volltext
Zusammenfassung:Der Beruf Orchestermusiker_in ist seit einigen Jahrzehnten in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Festanstellungen und soziale Absicherungen unterstreichen die Gleichwertigkeit mit anderen Berufsständen, das hohe Ansehen gründet jenseits der Adoration ihrer performativen Tätigkeit auch auf dem pädagogischen und gesellschaftlichen Engagement. Ausgehend von der Betrachtung einer engen Verflechtung zwischen Ausbildung, Probespiel und Berufstätigkeit folgt diese Schrift der Forschungsfrage, inwiefern kulturpolitische Entscheidungen im Bildungsbereich und fachspezifische, gesellschaftliche Anforderungen in Deutschland seit 1930 beeinflusst haben. Am Beispiel der Hochschule für Musik und Theater München wird unter Einbindung berufsrelevanter Aspekte der Umgang mit den Wechselwirkungen zwischen den Bereichen veranschaulicht und durch eine systematisierte Darstellung von Lehrstrukturen und -inhalten ergänzt
The profession of orchestral musician has been in the center of society for several decades. Permanent employment and social security underline the equivalence with other professions, the high reputation is based on the pedagogical and social commitment beyond the adoration of their performative activities. Based on the consideration of the close interrelationship between training, audition and professional activity, this paper follows the research question of the extent to which cultural-political decisions in the educational sector and subject-specific, social demands on the profession have influenced the development of artistic training for orchestral instruments in Germany since 1930. Taking the Hochschule für Musik und Theater München as an example, this paper illustrates how the interactions between these areas are dealt with, including aspects relevant to the profession, and is supplemented by a systematic presentation of teaching structures and content
Beschreibung:151 Blätter Diagramme, Karte

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