Lapidarstil: Der Begriff leitet sich her von der Lapidarschrift, also von in Stein gehauenen lateinischen Inschriften in römischer Kapital- oder Monumentalschrift und bezeichnet einen entsprechenden Stiltyp, der in Wörterbüchern mit Attributen wie "knapp", "bündig", "treffend", "prägnant" oder wuchtig paraphrasiert wird. Für Antike, Mittelalter und frühe Neuzeit ist die Verwendung des Adjektivs "lapidarius" im Sinne einer Stileigenschaft nicht nachweisbar. Immerhin bringt schon Petronius Arbiters Cena Trimalchionis die lapidariae litterae (die Buchstaben auf den Steinen) als Inbegriff des Lebenspraktischen und Nützlichen in Antithese zur Rhetorik, die hier polemisch in die Nähe des Nutzlosen gerückt wird:
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title_sort | lapidarstil der begriff leitet sich her von der lapidarschrift also von in stein gehauenen lateinischen inschriften in romischer kapital oder monumentalschrift und bezeichnet einen entsprechenden stiltyp der in worterbuchern mit attributen wie knapp bundig treffend pragnant oder wuchtig paraphrasiert wird fur antike mittelalter und fruhe neuzeit ist die verwendung des adjektivs lapidarius im sinne einer stileigenschaft nicht nachweisbar immerhin bringt schon petronius arbiters cena trimalchionis die lapidariae litterae die buchstaben auf den steinen als inbegriff des lebenspraktischen und nutzlichen in antithese zur rhetorik die hier polemisch in die nahe des nutzlosen geruckt wird |
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