Wie Kunst Wissen schafft: künstlerisches Wissen und kuratorische Inszenierung am Beispiel der 55. Biennale in Venedig und der Documenta (13) in Kassel

Beleuchtet wird die Tendenz in der künstlerischen Praxis und der kuratorischen Inszenierungsarbeit des 21. Jahrhundert, sich mit Wissen ins Besondere dem künstlerischen Wissen auseinanderzusetzen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Analyse zweier Konzepte für Weltkunstausstellungen, die...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Hamedinger, Christina (VerfasserIn)
Format: Abschlussarbeit Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: 2015
Schlagworte:
Online-Zugang:Volltext
Volltext
Zusammenfassung:Beleuchtet wird die Tendenz in der künstlerischen Praxis und der kuratorischen Inszenierungsarbeit des 21. Jahrhundert, sich mit Wissen ins Besondere dem künstlerischen Wissen auseinanderzusetzen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Analyse zweier Konzepte für Weltkunstausstellungen, die sich diesem Themengebiet widmeten sowie zweier künstlerischer Positionen, die dort ausgestellt waren. Als Analysebeispiele für den kuratorischen Umgang mit dem Wissen der Künste dienten das Konzept von Massimiliano Gioni für die 55. Biennale in Venedig und jenes von Carolyn Christov-Bakagiev für die dOCUMENTA (13) in Kassel. Aus diesen beiden Kunstschauen wurde jeweils ein Beispiel aus der künstlerischen Praxis vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Installation von Mark Dion, ‚wood library‘, auf der dOCUMENTA (13) in Kassel, und die Installation von Wim Botha, ‚Study for the Epic Mundane‘, auf der 55. Biennale in Venedig. Zu Beginn wird künstlerisches Wissen anhand der Installation ‚Sugarbabe‘ von Diemut Strebe erläutert. Dadurch wird Kunst und Wissenschaft nicht nur zur individuellen Analyse gegenübergestellt, sondern auch ein Resultat derer gemeinsam durchgeführten Projekte vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden Texte von Michel Foucaults, James Elkins, Philipp Ursprung, Florian Dombois, Sabine Flach, Sigrid Weigel, Susanne Witzgall, Hans-Jörg Rheinberger und Michael Schwab behandelt. Im letzten Kapitel wurde die Wechselwirkung der beiden kuratorischen Konzepte und der künstlerischen Positionen von Mark Dion und Wim Botha analysiert. Es konnte festgehalten werden, dass die gegenseitige Inspiration von Künstlern und Kuratoren und die Appropriation naturwissenschaftlicher Forschungsmethoden in der heutigen Zeit ein neues breites Spektrum an Möglichkeiten für kuratorische Konzepte und künstlerische Umsetzungen bieten. ; ger
Beschreibung:1 Online-Ressource (105 Blatt) Illustrationen Zsfassungen (2 Bl.)

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