"Die fünffingrige Hand": Die Bedeutung der sinnlichen Wahrnehmung beim späten Rilke
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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Pasewalck, Silke 1969- (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Berlin/Boston De Gruyter [2002]
Schriftenreihe:Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte 21 (255)
Schlagworte:
Online-Zugang:UEI01
UBY01
Volltext
Beschreibung:4 schw.-w. Abb
Die 'Poetik der Sinne' ist für Rilkes Spätwerk zentral und unterstreicht seine Bedeutung für die Lyrik der Moderne. Ausgehend vom Bild der 'fünffingrigen Hand' der Sinne im Aufsatz "Ur-Geräusch" (1919) erschließt die Arbeit erstmals die poetologische Argumentation des Autors und weist sie in der dichterischen Praxis nach. Rilkes Poetik folgt weder einer Hierarchie der Sinne noch synästhetischen Konzepten; vielmehr halten alle fünf Sinne auf eine Grenze des sinnlich Erfahrbaren zu. Das Sehen, werkgeschichtlich bislang leitend, wird im Spätwerk nicht durch das Hören als neuem Leitsinn abgelöst, sondern bleibt in umgewerteter Weise für das poetische Raumkonzept unabdingbar. Sehen und Hören sind überdies eingespannt in eine Konfiguration der Sinne, in der sich die Spannung zwischen Faßbarkeit und Unfaßbarkeit realisiert
Beschreibung:1 Online-Ressource (x,331p.)
ISBN:9783110903492
9783110172652
9783111796567
DOI:10.1515/9783110903492

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