Sprache und Denken als Sprachphilosophisches Problem von Locke bis Wittgenstein:
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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Schmidt, Siegfried J. 1940- (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Dordrecht Springer Netherlands 1968
Schlagworte:
Online-Zugang:FLA01
Volltext
Beschreibung:Sprachphilosophie? Im Vorwort zu seinem Buch "Die aristotelische Physik" bemerkt WOLFGANG WIELAND : "Man wird heute kaum mit ernstlichem Widerspruch zu rechnen haben, wenn man in der Sprache eines der wenigen zentralen und gemeinsamen Themen der Philosophie unserer Tage sieht. " Ein Blick auf die Literatur, die jährlich zum Thema 'Sprache' produziert wird, bestätigt auch rein äußerlich diesen Eindruck. Um so auffallender ist es, daß die Sprachphilosophie bis heute weder eine zufriedenstellende Fundierung noch eine erfolgreiche Systematisierung 1 oder eine Geschichtsschreibung erfahren hat. Obgleich sich schon die Griechen sehr früh mit dem Thema 'Sprache' philosophisch befaßt haben, und diese Beschäftigung seither nie ausgesetzt hat, ist es im Laufe der Philosophiegeschichte selten zu differenzierten und methodenbewußten Fragestellungen gekommen, die es erlaubt hätten, die Sprache, ihre Leistung und Funktion für das Erkennen oder Handlungszusammenhänge in distinkter Weise zum Gegenstand spezifisch philosophischen Nachdenkens zu machen, d. h. eine Sprachphilosophie im Ensemble der philosophischen Disziplinen zu situieren. Zu Recht stellt E. CASSIRER fest: "Eine Betrachtung der Sprache nach ihrem rein philosophischen Gehalt und unter dem Gesichtspunkt eines bestimmten philosophischen 'Systems' bedeutet freilich eine Wagnis, das seit den ersten grundlegenden Arbeiten Wilhelm von Humboldts kaum jemals wieder unternommen worden ist. " 2 Entweder beschäftigte sich die Sprachwissenschaft (historisch, typologisch, strukturell etc. ) mit der Sprache als empirischem Objekt, oder Logik, Erkenntnis- 1 E. CASSIRER, 1964, I, S. 55, Anm. I: "Eine zusammenfassende Darstellung der Geschichte der Sprachphilosophie ist noch ein Desiderat . . . " cf. auch A.
Beschreibung:1 Online-Ressource
ISBN:9789401194457
9789401186537
DOI:10.1007/978-94-011-9445-7

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