Beitrag zum experimentellen Problem der Messung schneller Elektrodenvorgänge:
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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Winterhager, Helmut 1911-2002 (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften 1963
Schlagworte:
Online-Zugang:FLA01
Volltext
Beschreibung:In Weiterführung früherer Untersuchungen [1] sollte in der vorliegenden Arbeit die Frage geklärt werden, bis zu welchen kürzesten Zeiten Potentialänderungen durch Polarisation an Elektroden mit den zur Zeit verfügbaren Meßmitteln untersucht werden konnen. Für die Erfassung der Potential-Zeit-Funktion kommen, sofern eine unmittelbare und kontinuierliche Darstellung der Funktion angestrebt wird, im Bereich kürzester Meßzeiten ausschließlich oszillographische Verfahren in Frage [2, 3]. Die experimentelle Anordnung (Abb. 1) setzt sich dann aus dem Oszillographen und aus einem Meßkreis zusammen, der eine Spannungsquelle mit der Spannung Uo, einen Schalter S und die Meßzelle Z umfaßt. F z o Oszillograph Abb. 1 Ersatzschaltbild des Meßkreises Im Meßkreis wird zwischen dem inneren Kreis - nämlich der Meßzelle mit den Elektroden und dem Elektrolyten - und dem äußeren Kreis, der nur metallische Leiter enthält, unterschieden. In dieser Anordnung kann der zeitliche Ablauf der elektrochemischen Vorgänge in der Meßzelle zumindest phänomenologisch durch zwei elektrische Parameter beschrieben werden: Uz = f(t, J) (1 ) J = f(t, U ) z (2) 7 Dabei ist U z die Spannung an der Meßzelle, die nach Schließen des Schalters S im äußeren Kreis gemessen wird. Sie ist mit der Spannung Uo zu jedem Zeitpunkt durch die Beziehung verknüpft: (3) ~U beinhaltet die Summe aller Spannungsabfälle, die an den reellen und komplexen Widerstanden des äußeren Meßkreises infolge des Stromes J auftreten
Beschreibung:1 Online-Ressource (47 S.)
ISBN:9783663071082
9783663061953
DOI:10.1007/978-3-663-07108-2

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