Die Anreicherung von Phosphor- und Schwefelverunreinigungen in Acetylen-Flaschen:
Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Hölemann, Paul (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Wiesbaden VS Verlag für Sozialwissenschaften 1959
Schriftenreihe:Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen 739
Schlagworte:
Online-Zugang:FLA01
Volltext
Beschreibung:Das Acetylen zur Füllung von Dissousgasflaschen wird normalerweise aus Kalziumkarbid in Naßentwicklern gewonnen. Als Verunreinigungen entstehen dabei neben schwer kondensierbaren und in Aceton schwer löslichen Bestandteilen wie H2 und CH vor allem Phosphor- und Schwefelverbindungen 4. Nach früheren Untersuchungen liegt der Phosphor in dar Hauptsache als Phosphorwasserstoff (PH ) und der Schwefel als Divinylsulfid vor 3 [1]. Dagegen ist im Naßentwicklergas Schwefelwasserstoff nur in untergeordnetem Maß vorhanden. Diese P- und S-Verbindungen werden in den Dissousgasflaschen teilweise vom Aceton aufgelöst. Da sie verhältnismäßig unbeständig sind, können sie mit den verschiedenen Bestandteilen in der Flasche im Laufe der Zeit Reaktionen eingehen und sich dadurch in den Flaschen anreichern. Über das Ausmaß derartiger Anreicherungen und über die Geschwindigkeit, mit der eventuell Reaktionen in den Flaschen ablaufen, ist bisher nichts bekannt. Natürlich werden die in den Flaschen bei den Reaktionen entstehenden Substanzen zur Verunreinigung des vorhandenen Acetons beitragen und dadurch die Aufnahmefähigkeit des Acetons für Acetylen im Laufe der Zeit in zunehmendem Maß herabsetzen. Ebensowenig wie über die Frage der Anreicherung, besteht bisher auch Klarheit darüber, bis zu welchem Umfang sich diese Verunreinigungen des Acetons ungünstig auf die Aufnahmefähigkeit der Flasche für Acetylen auswirken
Beschreibung:1 Online-Ressource (27 S.)
ISBN:9783663045908
9783663034018
DOI:10.1007/978-3-663-04590-8

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