Energieumsatz: Erster Teil Mechanische Energie
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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Bethe, A. (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Berlin, Heidelberg Springer Berlin Heidelberg 1925
Schriftenreihe:Handbuch der Normalen und Pathologischen Physiologie, Mit Berücksichtigung der Experimentellen Pharmakologie 8/1
Schlagworte:
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Beschreibung:501 einer Arunerkung schrieb: "Ob eine solche Verwandlung (ungeordneter in ge­ ordnete Bewegung) den feinen Strukturen der lebenden organischen Gewebe gegeniiber auch unmoglich sei, scheint mir immer noch eine offene Frage zu sein ... " 1). In der Tat ergibt sich in der kinetischen Gastheorie, daB in einem sehr kleinen Raum und einer sehr kurzen Zeit die Zahl und die BewegungsgroBe der Molekiile yom Mittelwert beliebig abweichen kann, daB z. B. die Zahl nicht allein von selbst abnehmen, sondern auch von selbst zunehmen kann usw. Indes 2 ist von SMOLUCHOWSKI ) gezeigt worden, daB hierdurch bzw. durch die BBOWN­ sche Molekularbewegung, die diese V organge in der Losung widerspiegelt, keinerlei maschinelle Vorrichtung betrieben werden kann, die" als Arbeitssammler der Bewegung dienen konnte. Der Muskel konnte also auf diese Weise keine Arbeit leisten, falls er nicht eine gl'l.mdsatzliche Verschiedenheit von jedem bekannten physikalischen System besitzt. Noch ein zweiter Punkt sei hier einleitend hervorgehoben: Die Thermo­ dynamik behandelt in der Regel idealisierte Systeme, deren Anderungen ent­ weder streng adiabatisch oder isotherm stattfinden, und postuliert Vorgange differentieller Natur, die unendlich langsam und reversibel verlaufen. In der Natur selbst verlaufen die Vorgange stets irreversibel, und das gilt auch von der organischen Natur. Daher stellt z. B. die yom Muskel im Optimum ge­ leistete Arbeit niemals auch nur angenahert die maximale Arbeit der chemischen und physikalischen Reaktionen dar, die ihr zugrunde liegen
Beschreibung:1 Online-Ressource (X, 654 S.)
ISBN:9783642910401
9783642891847
DOI:10.1007/978-3-642-91040-1

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