Neuere Torfchemie:
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Sprache: | German |
Veröffentlicht: |
Berlin, Heidelberg
Springer Berlin Heidelberg
1930
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Online-Zugang: | Volltext |
Beschreibung: | Wirtschaft und Wissenschaft des Torfes bieten in gleicher 'Weise seit jeher besonders interessante, ja faszinierende Probleme. Jedermann weiß, daß eine der Grundbedingungen aller Industrie die Brennstoff Frage bildet. Neben der konzentrierten, aber teuren Energiequelle der Kohle und des Erdöls bieten sich ungeheure Mengen des leicht zugäng lichen, aber im natürlichen wasserhaItigen Zustande energiearmen Torfes an. Es entsteht leicht die Illusion, daß man die Energiedichte dieses leicht zugänglichen Materials auch leicht durch "Trocknen" steigern könne. Aber es ist ebenso bekannt, wie ungeheuer viel Arbeit und Geld verloren wurde in Versuchen, diesen Prozeß der Entwässerung auf "leichcerem" Wege als bisher durchzuführen. Das Problem der Energieverdichtung wasserhaItiger Massen ist wirtschaftlich wie wissen schaftlich durchaus kein "leichtes". Die Holländer sagen mit Recht, daß man Torf nur einmal anfassen dürfe, da er sonst zu teuer würde. Alle Versuche, durch einen einzigen glücklichen Einfall, mit einem Schlage, das Problem der künstlichen Torfentwässerung in wirtschaft lichem Sinne zu lösen, sind zweifellos bisher gescheitert. Ist das Problem grundsätzlich unlösbar? Natürlich sind wirtschaftliche Fragen abhängig von geographischen, politischen und sozialen Faktoren. Ein Verfahren kann in dem einen Lande wirtschaftlich sein, in einem anderen dagegen nicht. Im Kriege waren Verfahren von höchster Bedeutung, die im Frieden wertlos wur den. Eine allgemein gültige wirtschaftliche Lösung eines technischen Problems ist natürlich nicht möglich. Trotzdem bleibt aber die Frage von großer Wichtigkeit, auf welche 'Weise man am billigsten Torf nicht nur entwässern, sondern durch Verkokung, Verteerung usw. am ratio nellsten ausnützen kann |
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