Standortgemässe Verbesserung und Bewirtschaftung von Alpweiden:
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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Dietl, Walter (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Basel Birkhäuser Basel 1979
Schriftenreihe:Tierhaltung: Animal Management, Ökologie, Ethologie, Gesundheit 7
Schlagworte:
Online-Zugang:Volltext
Beschreibung:Walter Dietl STANDORTGEMASSE VERBESSERUNG UND BEWIRTSCHAFl'UNG VON ALPWEIDEN Die Alpweiden spielen für den Bergbauernbetrieb auch heute noch eine wesentliche Rolle; sie dienen der Futterproduktion für die Sommermonate, bringen dem Betriebsleiter Arbeitsentlastung im Heimbetrieb und sichern die Gesundheit der Tiere. Die Alpweiden sollen wirtschaftlich und zugleich naturnah ge­ nutzt werden. Dazu muss bekannt sein: - welche Pflanzengesellschaften standortgemäss zu verbessern sind - oder sich technisch kaum verbessern lassen - oder aus naturschützerischen Gründen erhalten bleiben sollen. Auf Grund von Standortkarten sollten deshalb vor jeder Weide­ verbesserung im Alpgebiet das produktive Weideland sowie die nicht intensivierungsfähigen Flächen und der Wald ausgeschieden werden. Verbesserungsfähig sind: - Fettweiden, die infolge von Düngungs- und Nutzungsfehlern eine schlechte botanische Zusammensetzung aufweisen; - Magerweiden, in denen bereits gute Futterpflanzen gedeihen und - Nassweiden auf wechselnassen Standorten. Eine geregelte Nutzung der Weide ist wichtig, weil - im Frühling die Tiere mit dem grossen Futterangebot nicht fer­ tig werden; 58 die guten Futterpflanzen nur während einer angemessenen Ruhe­ zeit (3 bis 5 Wochen) richtig wachsen und ReserVestoffe ein­ lagern können; - gute Milchkühe auf über- und unterbeweideten Standweiden zu wenig und zu schlechtes Futter finden, um den Nährstoffbedarf zu decken; - pfleglich genutzte Umtriebsweiden weniger verunkrauten. Bei der Einrichtung einer Umtriebsweide auf der Alp sollten nach Möglichkeit die Milchkühe von den Jungrindern getrennt werden. Um ein angemessenes Verhältnis zwischen Besatz- und Ruhezeiten zu erreichen, sind auf Alpweiden mit Oberstafel 4 oder 5 Schläge , auf einstafligen Alpen 6 bis 8 Schläge notwendig
Beschreibung:1 Online-Ressource (69 S.)
ISBN:9783034853057
9783764310288
DOI:10.1007/978-3-0348-5305-7

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