Über Materialzuführungsvorrichtungen an Exzenter- und Ziehpressen: Dissertation zur Erlangung der Würde eines Doktor-Ingenieurs der Königlichen Technischen Hochschule zu Stuttgart
Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Gugel, Christian (VerfasserIn)
Format: Elektronisch E-Book
Sprache:German
Veröffentlicht: Berlin, Heidelberg Springer Berlin Heidelberg 1912
Schlagworte:
Online-Zugang:Volltext
Beschreibung:Wenn "'ir zuweilen den gewaltigen Aufschwung der Technik be­ trachten und die anfänglichen Spuren ihrer fortschreitenden Entwick­ lung aufsuchen, so kommt es uns vor, als stünden wir vor einem mäch­ tigen Baumriesen, der stolz seine Krone zum Himmel emporhebt und seine knorrigen Zweige weithin über die Erde ausbreitet, dessen Wurzeln sich bis in alte Zeitperioden zurückschlagen und an dem sich, als einer teilweisen Schöpfung des Menschen, der menschliche Gedanke empor­ rankt. Der Aufschwung hat eine Teilung der Technik nach Fachgebieten gezeitigt, die sich nach ihrer Eigenart unter dem Einflusse des Kultur­ fortschritts, sozialer und technischer Faktoren teils abhängig, teils un­ abhängig voneinander entwickelt haben. Unter diesen Gesichtspunkten erscheint uns auch das Fachgebiet des Werkzeugmaschinenbaues und in seinem spezielleren Teile der Blech bearbeitungsmaschinenbau. So jung dieser Zweig der Technik beim ersten Anblick erscheinen mag, so lassen sich doch die Spuren bis in die Urzeit zurückverfolgen, in der wir dem einfachen Werkzeug als einer Geistesschöpfung des Menschen be­ gegnen. N oire sagt: "Wie die Worte, wie die Vernunft sind die Werk­ zeuge gewachsen und geworden in allmählichen Übergängen, und selbst da, wo wir am äußersten Horizont der vorhistorischen Zeit eine be­ schränkte Anzahl ganz einfacher und selbstverständlicher Werkzeuge auftauchen sehen, erblicken wir nur letzte Glieder einer unermeßlich langen, ununterbrochenen Tradition von Formen, deren Reihe wieder herzustellen uns heute außerordentlich schwierig, wohl gar unmöglich scheint, da sich dieselbe in ein vorweltliches Dunkel verliert, in welchem Werkzeuge und Geräte nur wenig charakterisiert in unbestimmter All­ gemeinheit verschwimmen
Beschreibung:1 Online-Ressource (VIII, 117 S.)
ISBN:9783662248324
9783662228906
DOI:10.1007/978-3-662-24832-4

Es ist kein Print-Exemplar vorhanden.

Fernleihe Bestellen Achtung: Nicht im THWS-Bestand! Volltext öffnen