Milosrdenství ve středověkých městech: = Barmherzigkeit in der [den] mittelalterlichen Städten
Gespeichert in:
Format: | Buch |
---|---|
Sprache: | Czech Polish Slovak |
Veröffentlicht: |
Praha
Scriptorium
2013
|
Ausgabe: | Vyd. 1. |
Schriftenreihe: | Documenta Pragensia
Supplementa ; 4 |
Schlagworte: | |
Online-Zugang: | Inhaltsverzeichnis Abstract |
Beschreibung: | Beitr. teilw. poln., teilw. slowak., teilw. tschech. - Zsfssungen d. einzeln. Beiträge in engl. Sprache. - Zsfassung d. Buches in dt. Sprache |
Beschreibung: | 191 S. |
ISBN: | 9788087271728 9788086852478 |
Internformat
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Úvodní slovo
............................................7
Tomáš Malý: Milosrdenství v pozdně středověké
a raně novověké společnosti: tři poznámky
...............9
Kateřina Jíšová: Milosrdenství
v českých středověkých městech
.......................19
Martin Nodl: Ekonomie milosrdenství
v rané Jednotě bratrské
...............................39
Ján Lukačka:
Prejavy milosrdenstva v stredovekých
mestách na území dnešného Slovenska
.................47
Marek
Słoń: Zmiana princypiów dobroczynności
wXIII-IV
wieku
......................................59
Ewa Wółkiewicz:
Formy dobročinnosti
ve slezských
městech ve středověku
................................69
Katarína Nádaská: Svätá Alžbeta,
Mulier misericordiae.
K fenoménu milosrdenstva v stredovekých mestách
......103
Hanna
Krzyžostaniak:
Dobroczynność według
franciszkańskiego wzorca
-
działalność
świątobliwych pań kręgu środkowoeuropejskiego
.......121
Robert
Šimůnek: Milosrdenství v pojetí
české středověké šlechty
..............................135
Zusammenfassung....................................169
Seznam autorů
........................................181
ZUSAMMENFASSUNG
Tomáš Malý,
Barmherzigkeit in der spätmittelalterli-
chen und frühneuzeitlichen Gesellschaft
Wie Max Weber anmerkte, sind Almosen und Wohltätigkeit im
Sinne der Hilfe für Freunde und Bedürftige ein integraler Be¬
standteil aller ethischen Gesellschaften und bei vielen von ih¬
nen sogar eine Hauptbedingung der Erlösung. In der christli¬
chen theologischen Tradition war die Wohltätigkeit in gewis¬
ser Weise auch sozial aufgespalten, und diese soziale Aufteilung
erfuhr im Lauf des Mittelalters und der Frühen Neuzeit eine
Präzisierung hin zu Tätigkeiten, die für die einzelnen Bevölke¬
rungsgruppen empfohlen wurden. Ein charakteristischer Mo¬
ment, dem die Historiker häufig Aufmerksamkeit widmen, war
der Zweifel der Reformation an einem direkten Zusammenhang
zwischen guten Taten und der Erlösung des Menschen, während
die Taten der Barmherzigkeit in der katholischen Kirche weiter¬
hin eine bedeutende - und mit der Zeit immer wichtiger wer¬
dende — Stellung im Rahmen der Erlösungsbemühungen beibe¬
hielten. Es war vor allem das sich seit dem 14. Jahrhundert ent¬
faltende Ars-moriendi-Konzept („Kunst des guten Sterbens )?
das der Wohltätigkeit als Zeichen eines guten Lebens allmäh¬
lich große Bedeutung für die Erlösung verlieh - und zwar ohne
Rücksicht auf die späteren konfessionellen Unterschiede in der
Form und der direkten Bestimmung der Almosen. Die Untersu¬
chung der frommen und wohltätigen Vermächtnisse in Bürger¬
testamenten zeigt einen interessanten Widerspruch zwischen
freiwilligen Almosen und der Notwendigkeit, die Gebräuche der
Gemeinde zu wahren, da die karitative Tätigkeit u. a. eine Mög¬
lichkeit darstellte, den eigenen Reichtum und die christlichen
Einstellungen im Rahmen der Repräsentation zu demonstrie¬
ren.
169
Documenta
Pragensia Supplementa
IV
(2013)
Kateřina Jíšová,
Barmherzigkeit in böhmischen mittel¬
alterlichen Städten
Die Beziehung der mittelalterlichen Gesellschaft zur Armut
wandelte sich von anfänglicher Verachtung zu Demonstratio¬
nen von Mitgefühl und Unterstützung. Die Armut konstituier¬
te sich als soziales Phänomen, Äußerungen der Barmherzigkeit
wurden von der mittelalterlichen Gesellschaft in gewisser Weise
als aus natürlichem Mitgefühl folgende Pflicht wahrgenommen,
und die Wohltätigkeit galt als ein Mittel, um die Erlösung zu er¬
reichen. Neben dem Seelenheil sollte das wohltätige Handeln
auch die Zunahme und Festigung des gesellschaftlichen Pres¬
tiges der Almosenspender garantieren, ihre korrekten christli¬
chen Einstellungen manifestieren sowie in gewisser Weise ih¬
re gesellschaftliche Position rechtfertigen. Anfangs handelte es
sich um eine Tätigkeit, die ganz auf den Schultern der kirch¬
lichen Institutionen ruhte, aber das Verhältnis der mittelalter¬
lichen Gesellschaft zur Armut wandelte sich, so
dass
die frü¬
her unter die Verwaltung der kirchlichen Institutionen fallen¬
de Armenpflege allmählich zur individuellen Verantwortung je¬
des Menschen wurde. Die Bürger demonstrierten ihre Verbun¬
denheit mit den armen Mitbürgern auf recht markante Weise,
und das karitative Empfinden zog sich quer durch das soziale
Spektrum. Die Armenpflege ging Hand in Hand mit der Kran¬
kenpflege, und manchmal war die gegenseitige Verflechtung so
eng,
dass
sich keine genaue Grenze mehr feststellen lässt. Die
Armenpflege konzentrierte sich vor allem auf Klöster und Spitä¬
ler, aber man darf auf keinen Fall davon ausgehen,
dass
die Spi¬
täler das Problem der Armut umfassend lösten. Die Nachfrage
nach Unterbringung, die das Angebot deutlich überstieg, konn¬
ten sie eindeutig nicht befriedigen.
Die karitativen Vermächtnisse zugunsten der Armen und
Kranken, die wir in den Neustädter Testamenten finden, errei¬
chen unter allen frommen Vermächtnissen den ersten Platz.
Die Test
at oren
beauftragten Familienangehörige und Vormün¬
der oder kirchliche Institutionen mit der Umsetzung ihrer kari¬
tativen Vermächtnisse, wobei sich die kirchlichen Institutionen
dank dieser Vermittlerrolle einen gewissen Einfluss auf die Ver-
170
Zusammenfassung
teilung der Almosen bewahren konnten. Anhand allgemeiner
wie konkreter Prager Beispiele weist die Autorin auf die Mög¬
lichkeiten hin, die das Thema Barmherzigkeit der Forschung
bietet.
Martin
Nodi,
Die Ökonomie der Barmherzigkeit in der
frühen Brüderunität
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts kam es im radikal-
reformatorischen Milieu der Brüderunität zu einem Wandel der
Barmherzigkeitspraxis. Die Brüderunität hatte sich durch die
Wahl eigener Geistlicher nicht nur bewusst von den bestehen¬
den, durch die
Kompaktaten erfassten
Kirchen getrennt, son¬
dern auch im Hinblick auf die Barmherzigkeit mit einer ausge¬
feilten theologischen Argumentation die damalige Almosenauf¬
fassung verworfen und eine eigene Ökonomie des Heils und der
Barmherzigkeit entwickelt.
Das Ideal der Brüderunität war die arme Kirche. Deshalb setz¬
ten ihre ersten Führer das Prinzip der freiwilligen Armut als
einzigen möglichen Weg durch, auf dem das christliche Ideal
erreicht werden konnte. In der Praxis wurde das Prinzip der
freiwilligen Armut zwar nur im Fall der ersten Priester prakti¬
ziert, jedoch prägte das Bewusstsein seiner sittlichen Größe das
Verhältnis der Unität zum Besitz, der in unangemessener Fül¬
le zur Sünde verleite. Bereits in der Frühzeit der Brüderunität
setzte sich auch ein hochentwickeltes System sozialer Solidari¬
tät durch. Da die Brüderunität außerhalb der katholischen wie
der utraquistischen Kirche stand, bezog sich das Prinzip des so¬
zialen Zusammenhalts ausschließlich auf Arme und Bedürftige
der Unitätsgemeinschaft. Für die erste Generation der Brüder
war es daher unvorstellbar,
dass
fromme Gaben den Rahmen
der Unität hinter sich lassen könnten.
Der Unterschied zwischen den Angehörigen der Brüderge¬
meinden und den religiösen Gemeinden der Katholiken bzw.
Utraquisten lag auch in einem abweichenden, mit theologischen
Argumenten unterfütterten Zugang zur Ökonomie des Heils.
Die Barmherzigkeit der Brüder sollte die Zeit des irdischen Da-
171
Documenta
Pragensia Supplementa
IV
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seins
betreffen und sich ausschließlich auf die geistige Perfek¬
tionierung und die Reinigung der eigenen Seele konzentrieren.
An der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert kam es jedoch
zu einem fundamentalen Wandel im Verhältnis der Brüderuni-
tät zur Außenwelt. Dieser Wandel betraf unter anderem auch
die Almosen- und Fürbittenauffassung der Brüder. In dieser
Hinsicht veränderte sich die Situation im 16. Jahrhundert un¬
ter dem Einfluss der Öffnung gegenüber der Welt gravierend;
die früher isolierte, in sich gekehrte Gemeinschaft, die streng
über ihre Gründungstradition und ihre Gewohnheiten wachte,
wurde durch das Leben in einer religiös freieren Welt vor neue,
durch den Wandel der gesellschaftlichen Struktur der Brüder-
unität sowie die dynamische Entwicklung der Ständegesell¬
schaft bedingte Aufgaben gestellt. Aus Sicht der Heilsgeschich¬
te bewahrten sich die Brüdergemeinden weiterhin ihre eigen¬
willigen theologischen Ansichten, die auf einem negativen Ver¬
hältnis zu den Fürbitten der Heiligen und der Existenz eines
„dritten , zur posthumen Reinigung der verstorbenen Seelen
bestimmten Ortes beruhten; in der sozialen Praxis ging die Uni-
tät
jedoch auf die zeitgenössischen Praktiken der sozialen Hil¬
fe und Solidarität ein, die Bedürftige in den Spitälern in Form
frommer Gaben erfuhren; diese Gaben sollten künftig nicht
mehr ausschließlich für Mitglieder der Brüderunität bestimmt
sein, sondern allen
rand
ständigen Personen der frühneuzeitli¬
chen Gesellschaft zu Gute kommen.
Ján
L/ukaèka,
Barmherzigkeit in spätmittelalterlichen
Städten in der Slowakei
Der Autor untersucht in seinem Beitrag Ausdrucksformen der
Barmherzigkeit in mittelalterlichen Städten auf dem Gebiet der
heutigen Slowakei. Neben individuellen Taten der Barmherzig¬
keit kam es zu einer Institutionalisierung der Hilfe für Arme
und Kranke in Gestalt der städtischen Spitäler. Hilfsbedürfti¬
gen Menschen boten diese Einrichtungen ein Dach über dem
Kopf, bescheidene Verpflegung sowie Gesundheitsfürsorge im
Rahmen der mittelalterlichen Möglichkeiten. In den Spitälern
achtete man auf die grundlegenden Hygienefragen. Besonde-
172
Zusammenfassung
re
Aufmerksamkeit wurde dem Seelentrost, der Sakramenten-
spendung und dem Gebet gewidmet. Die Verwaltung der Spitä¬
ler hatten zunächst Pflegeorden wie die Antoniter, die Johan-
niter oder die Kreuzherren
inne.
Im 14. und 15. Jahrhundert
bemühten sich die Städte mit Unterstützung der Herrscher da¬
rum, die Verwaltung der Spitäler an sich zu ziehen. Topogra¬
phisch gesehen befanden sich die Spitäler immer am Stadtrand
bzw. jenseits der Stadtmauern. Verständlich war dies besonders
im Fall der Aussätzigenspitäler.
Marek Słoń,
Der Wandel der Wohltätigkeitsprinzipien
im 13.-14. Jahrhundert
In der Geschichte der Wohltätigkeit in Mitteleuropa lassen sich
zwei Phasen unterscheiden. Im ersten Zeitabschnitt empfingen
die Betreuer der Armen die frommen Gaben: Zumeist handel¬
te es sich um Ordensgemeinschaften, seltener um Bruderschaf¬
ten. Ihr Gebet und die Beteiligung an ihren Verdiensten soll¬
ten dem Spender die Gnade Gottes sichern. Ohne sie konnte ein
Spital nicht funktionieren, und die Schützlinge waren nur ein
Objekt der barmherzigen Taten anderer Personen. Nach Mitte
des 14. Jahrhunderts rückten die Armen in den Vordergrund:
Nun wurden sie als direkte Empfänger des Almosens bezeich¬
net, und die Spender bemühten sich um ihr Gebet. Neue Spitäler
wurden in der Regel ohne Kloster gegründet und bereits existie¬
rende Spitäler oft von den Ordenskonventen getrennt. Bezahl¬
tes Gesinde übernahm von den Ordensmännern und -frauen die
unmittelbare Betreuung der Insassen. In den neuen Spitalbru¬
derschaften sammelten sich nicht mehr die Betreuer, sondern
die im Spital lebenden Almosenempfänger.
Als logische Erklärung für diesen Wandel bietet sich die posi¬
tive Bewertung der Armut an, die sich in Anknüpfung an das
Werk des hl. Franz von
Assisi
und seiner Nachfolger herauskris¬
tallisierte. Das franziskanische Lob der Armut wurde jedoch
von den intellektuellen Eliten der Zeit eindeutig abgelehnt. Dies
schlösse zwar seine Verbreitung und einen größeren Einfluss
auf die niederen sozialen Schichten nicht aus, aber ein solches
Phänomen konnte von der Forschung nicht bewiesen werden.
173
Documenta
Pragensia Supplementa
IV
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Die hier vorgestellte Hypothese bezieht sich auf Mitteleuropa;
die im Text dargestellten Beispiele stammen aus Schlesien und
Großpolen.
Ewa Wółkiewicz,
Formen der Wohltätigkeit in schlesi-
schen Städten des Mittelalters
Die Pflicht zur geistigen und materiellen Unterstützung der
Armen, die beispielsweise das Matthäus-Evangelium aufer¬
legt, gehört zu den wichtigsten Elementen der christlichen
Lehre. Über Umfang und Formen der Wohltätigkeit reflektier¬
ten bereits die frühmittelalterlichen Autoren, die über die Fra¬
ge nachdachten, auf welche Gruppen diese Hilfe abzielen und
wer zu diesem Zweck Mittel zur Verfügung stellen sollte. Ei¬
ne Analyse der spätmittelalterlichen frommen Gaben belegt
die ungewöhnlich enge Verbindung zwischen Liturgie und Al¬
mosen. Die karitativen Vermächtnisse erfüllten noch eine wei¬
tere Funktion: Sie konnten zum Kontrollinstrument gegen¬
über Geistlichen werden, die den Willen des Spenders nicht re¬
spektierten oder ihre Verpflichtungen nur ungenügend erfüll¬
ten.
Die Pflicht zur Almosengabe betraf ausnahmslos alle Christen,
besonders jedoch die vermögenden Gläubigen. In der kirchlichen
Lehre wurde Reichtum als Willensprobe und „Quelle des Mutes
und der Tugend verstanden. Die verschiedenen Arten der Ar¬
menunterstützung erschweren eine übersichtliche Klassifizie¬
rung. Zur Vereinfachung der Überlegungen wird jedoch ein ge¬
wisses allgemeines Schema formuliert, das die Grundformen
der Hilfe im Spätmittelalter umfasst. Anschließend untersucht
die Autorin die Formen der Wohltätigkeit genauer, die für Per¬
sonen außerhalb des Kreises geschlossener Wohltätigkeitsorga¬
nisationen bestimmt waren. Über den interessantesten Aspekt
der karitativen Gaben, d. h. über ihre tatsächliche Wirksamkeit,
haben wir leider nur sehr lückenhafte Informationen. Die kari¬
tativen Stiftungen wurden entweder von den Nachkommen der
Stifter verwaltet oder die Verwaltung war dem Rat, einer Bru¬
derschaft, Zunft bzw. den Geistlichen der örtlichen Pfarrei an¬
vertraut.
174
Zusammenfassung
Die Analyse anderer Formen der Wohltätigkeit ermöglicht uns,
in beiden Fällen zahlreiche ähnliche Elemente zu identifizieren.
Zunächst fielen sowohl die Spitalstiftungen als auch die indivi¬
duelle Unterstützung der Armen und Kranken fast ausschlie߬
lich unter die Kompetenz der Herrscher und höheren Geist¬
lichkeit. Nachweisbar ist ebenfalls ein deutlicher Wandel in der
Einstellung der städtischen Verwaltung zur karitativen Tätig¬
keit. Während die Stadträte in der ersten Zeit nicht in die in¬
dividuelle Wohltätigkeit eingriffen und in eingeschränktem
Maß die Entstehung von Spitälern unterstützten, versuchten
sie im Spätmittelalter die Kontrolle zu übernehmen. Ein knap¬
per Überblick über die Formen der Wohltätigkeit zeigt, welchen
Nutzen die Barmherzigkeit den Stiftern bringen konnte. Vor al¬
lem ermöglichte sie ihnen, sich Gebete preiswerter zu sichern
- häufig sogar für einen Betrag, der nicht zur Bezahlung eines
Geistlichen ausgereicht hätte, oder als Gegengabe für die Stif¬
tung gänzlich unnötiger Gegenstände. Karitative Stiftungen
waren auch ein gut geeignetes Mittel zur Kontrolle der Geist¬
lichen, die ansonsten die Lesung der Messen für die Seele des
Stifters vernachlässigt hätten. Die Wohltätigkeit brachte den
Bürgern zweifellos Befriedigung, denn sie betonte ihre Stellung
und ihren Einfluss und zeigte,
dass
sie gute Christen waren. Da¬
mit demonstrierten sie nicht nur ihre gesellschaftliche Macht,
sondern zugleich ihre moralische Überlegenheit.
Hanna
Krzyżostaniak,
Barmherzigkeit nach franziska¬
nischem Vorbild - das Wirken frommer Frauen an mit¬
teleuropäischen Herrscherhöfen
Die Hilfe für Kranke, Schwache und Bedürftige gehörte zu den
Grundprinzipien und zur Mission des Franziskanerordens. Die
Ideale des hl. Franz fanden ihre Anhänger bzw. Anhängerinnen
an den Herrscherhöfen Mitteleuropas, wo sich die Barmherzig¬
keitspraxis der Herrscher mit der Barmherzigkeit der frommen
Frauen aus den Herrscherdynastien im böhmisch-polnischen
Raum mischte. Es handelte sich um die hl. Agnes von Böhmen,
Anna von Schlesien, die sei. Salomena, die hl.
Kinga
und die hl.
175
Documenta
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IV
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Hedwig, die in enger Verbindung zum Franziskanerorden stan¬
den. Das fromme Handeln dieser Frauen war nicht nur durch
den Begründer des Franziskanerordens, den hl. Franz, inspi¬
riert, sondern auch durch ihre adlige Vorgängerin, die hl. Elisa¬
beth von Thüringen, mit der einige von ihnen nicht nur durch
geistige, sondern auch durch verwandtschaftliche Beziehungen
verbunden waren. Das Leben dieser Frauen hing unmittelbar
mit der Franziskanerbewegung zusammen, so
dass
sie zu Trä¬
gerinnen der Ideale dieser Bewegung wurden.
Der Beitrag konzentriert sich auf zwei Aspekte: auf das institu¬
tionelle Wirken der frommen Frauen, d. h. auf ihre eng mit ka¬
ritativen Zentren verflochtene Stiftertätigkeit (Gründung von
Spitälern oder Residenzen des neuen Ordens der Kreuzherren
mit dem roten Stern; so brachte Anna von Schlesien nach dem
Vorbild ihrer Schwester Agnes den Orden der Kreuzherren mit
dem roten Stern nach Breslau) sowie auf die Untersuchung, wie
ihr wohltätiges Handeln sich nach ihrem Tod in der
Hagiogra¬
phie
niederschlug. In den Legenden treten diese künftigen Hei¬
ligen als Unterstützerinnen kirchlicher Institutionen und als
Pflegerinnen der Armen und Kranken auf, wobei einige den Weg
der freiwilligen Armut wählten und zugunsten der Armen und
Bedürftigen ihrer irdischen Güter entsagten. Dabei
muss
betont
werden,
dass
die meisten dieser frommen Frauen das Ideal der
Barmherzigkeit währen ihres weltlichen Lebens realisierten.
Der Aufstieg der Städte führte zu Veränderungen in der Struk¬
tur der Gesellschaft; durch das Wirken der Bettelorden wur¬
den die Bürger stärker in das geistliche Leben der Stadtgemein-
de einbezogen. Im Handeln der frommen Frauen können wir in
den mittelalterlichen Städten eine Verschiebung von den tra¬
ditionellen Formen der Barmherzigkeit hin zu einer stärkeren
Einbindung von Laiengruppen beobachten.
Katarína Nádaská,
Heilige Elisabeth, Mulier Misericor-
diae. Zum Phänomen der Barmherzigkeit in mittelalter¬
lichen Städten
Die städtische Gemeinde gehörte im Hochmittelalter zu den
sich schnell entwickelnden „neuen Schichten der mittelalter-
176
Zusammenfassung
lichen
Gesellschaft. Sie war eine Quelle verschiedener religiö¬
ser Bewegungen. Im geistigen Leben der mittelalterlichen Kir¬
che fehlte ein Heiligenvorbild, das den Bedürfnissen der Stadt¬
gemeinde entsprochen hätte. Im Verlauf des 13. Jahrhunderts
wurde diese Lücke durch die Bettelorden gefüllt, die einen neu¬
en Typ der Laienfrömmigkeit mitbrachten. Die hl. Elisabeth von
Thüringen (1207-1231) war eine der bedeutendsten Vertrete¬
rinnen dieses neuen Heiligentyps. Sie gehörte zu den wichtigs¬
ten Heiligen des Mittelalters und wurde ein populäres Pröm-
migkeitsvorbild für die Laienschichten, da ihr Leben den gesell¬
schaftlichen und ökonomischen Wandel der hochmittelalter¬
lichen Gesellschaft kopierte. Ihre wichtigsten Lebensmomen¬
te durchlebte sie gerade in der Stadt, und Barmherzigkeit und
Wohltätigkeit wurden zum Pfeiler ihrer
fama sanctitatis.
Das hagiographische Bild der hl. Elisabeth verkörperte in der
Kirche die legitime Version der religiösen weiblichen Sehnsüch¬
te, die ursprünglich nach Häresie rochen. Elisabeths Barmher¬
zigkeit zeigte eine Möglichkeit, den religiösen Enthusiasmus der
Frauen zu nutzen und in die richtige Richtung zu lenken. Gera¬
de die Barmherzigkeit wurde für Frauen aus der Welt der Laien
zu einer Eintrittskarte in die Heiligengemeinschaft. Frauen
konnten sich in der öffentlichen Sphäre durch den Eintritt in
die Klosterklausur oder durch Taten der Barmherzigkeit ver¬
wirklichen.
Diesen Archetyp der Frau kennen wir bereits aus dem frühen
Mittelalter. Jedoch erhielt die Barmherzigkeit, wie sie durch
den Kult der hl. Elisabeth definiert wurde, die positive Ge¬
stalt konkreter Nächstenliebe und Hilfe für Kranke und Elen¬
de. Die Liebe zu den Kranken wurde zum Kriterium der Hei¬
ligkeit, wie sich im Kontext der hochmittelalterlichen Fokussie-
rung auf den Menschen bzw. die Menschlichkeit wahrnehmen
lässt - zum Beispiel in der Kunst im Kreuz mit dem gemarter¬
ten Körper Christi oder in der Scholastik in der Definition der
Liebe
(caritas)
als Weg zu Gott. Diesen wesentlichen Inhalt be¬
saßen karitative Handlungen in der städtischen Gesellschaft ab
dem Hochmittelalter die gesamte Neuzeit hindurch und besit¬
zen ihn noch heute.
177
Documenta
Pragensia Supplementa
IV
(2013)
Obwohl sich der Elisabethkult nach der Kanonisierung der
Heiligen (1235) schnell in ganz Europa verbreitete, besaß er
nicht überall die gleiche Gestalt. Nördlich der Alpen dominier¬
ten in diesem Kult die Gedanken der mendikantischen Armut,
während südlich der Alpen gerade Elisabeths barmherzige Ta¬
ten gegenüber den Kranken und Armen betont wurden. Elisa¬
beth wurde zu einer häufigen Spitalpatronin. Das hagiographi-
sche Bild der hl. Elisabeth verband ihre Person untrennbar mit
Wohltätigkeit, Armut und Barmherzigkeit. Bis heute gilt die hl.
Elisabeth als Patronin der Kranken und ihrer Pfleger.
Robert
Šimůnek,
Die Barmherzigkeit in der Auffassung
des böhmischen mittelalterlichen Adels
Ein Blick auf die bisherige tschechische und mitteleuropäische
Historiographie zeigt,
dass
die Kategorie Barmherzigkeit hier
in enger Bindung an das städtische Milieu behandelt wird (was
besonders im Hinblick auf Struktur und Umfang der nutzbaren
Quellen logisch erscheint). Gegenstand der folgenden Studie ist
das Spektrum der mit dem böhmischen mittelalterlichen Adel im
Zeitraum von ca. 1300-1500 verbundenen karitativen („barm¬
herzigen ) Aktivitäten; ihr Ziel ist es anzudeuten, in welchen Zu¬
sammenhängen wir die barmherzigen Taten in diesem sozialen
Milieu untersuchen sollten, wie sie zu bewerten und im breiteren
Rahmen der zeitgenössischen Mentalität zu beurteilen sind (da¬
bei ist nicht nur die adlige Mentalität gemeint, sondern eine Men¬
talität, die Kategorien wie Seelenheil, Gedenken und ewiges Ge¬
dächtnis, also die allgemeinen Dinge des Menschen im Laufe des
Lebens und an der Schwelle des Todes berührt). Als Ausgangs¬
punkt dient die Kategorie Seelgerät, in deren Rahmen und aus
der heraus die Barmherzigkeit interpretiert werden
muss.
Ähn¬
lich wie die frommen Stiftungen dienten nämlich auch die Stif¬
tungen karitativen Charakters in erster Linie als Investition in
das eigene Seelenheil. Und ebenso wie im Fall von Stiftungen an
die Kirche galt auch bei der Wohltätigkeit der Grundsatz der Re¬
ziprozität: Die geleistete materielle Wohltat besaß ihren Gegen¬
wert in der Fürsprache für das Seelenheil des Stifters und seiner
Vorfahren.
178
Zusammenfassung
Das Spektrum der barmherzigen Taten unterschied sich im
adligen und im bürgerlichen Milieu praktisch nicht voneinan¬
der (was im Hinblick auf die enge Bindung der Wohltätigkeit ge¬
rade an das städtische Umfeld verständlich erscheint). Es han¬
delte sich einerseits um „institutionelle Wohltätigkeit (Grün¬
dung, Stiftung oder Unterstützung eines bereits existierenden
Spitals, Leprosorien, eventuell andere wohltätige Institutionen,
z. B. Altenheime - allerdings ist zu bedenken,
dass
das Mittelal¬
ter keine strikten Kategorien kannte und die Grenze zwischen
Spital und Altenheim in der Praxis undeutlich war) und ande¬
rerseits um eine „persönliche Wohltätigkeit (einmaliges oder
zyklisches Verteilen von Nahrung, Kleidung oder auch kleine¬
ren Beträgen an die Armen, Stiftungen für die kostenlose Nut¬
zung der Bäder durch bestimmte Personen, in der Regel Arme
oder Schüler, und natürlich die klassischen Almosen, die vor
den Kirchentoren und an anderen Orten der Stadt an die Ar¬
men verteilt wurden).
Obwohl es nicht an Fällen großzügiger karitativer Handlungen
des Adels fehlt (dokumentiert sind diese in Testamenten oder
auch in Gründungs- oder Stiftungsurkunden), lässt sich bei ei¬
ner Gesamtbetrachtung des Stiftungsspektrums pro
anima,
das wir im Umfeld des böhmischen mittelalterlichen Adels fest¬
stellen können, nicht übersehen,
dass
die Wohltätigkeit im Kon¬
text des adligen Seelgeräts nur am Rande stand. Anders gesagt,
waren die barmherzigen Stiftungen im Vergleich zu den Stif¬
tungen und Vermächtnissen an die Kirche sowohl im Hinblick
auf ihre Anzahl wie auf den Umfang der Mittel eine
marginale
Angelegenheit; bezeichnend war für die Armen ihre Position als
Ersatzempfänger frommer Legate (bei Nichterfüllung der litur¬
gischen Pflichten durch die geistlichen Empfänger). Sofern die
überlieferte Materie ein solches Urteil erlaubt, zeigten Frauen
eher als Männer und Utraquisten eher als Katholiken Erbarmen
mit ihren Nächsten.
Im Rahmen der Studie werden auch allgemeine, eng mit dem
Thema verknüpfte Fragen z. B. nach Ideal und Wirklichkeit
(Christus und Lazarus, Nächstenliebe, moralische Literatur ei¬
nerseits und die Randstellung der Armen im Mechanismus des
179
Documenta
Pragensia Supplementa
IV
(2013)
Seelenheils andererseits) oder nach den zeitgenössischen Dis¬
kussionen über die Wirksamkeit von Stiftungen an die Kirche
einerseits und karitativen Stiftungen andererseits im Hinblick
auf das Seelenheil erörtert. Zugleich war es aus diesem spezifi¬
schen Blickwinkel möglich, den Aussagewert der Testamente -
eines Quellentyps, der ebenso bemerkenswert wie in seiner Aus¬
sage vielfach limitiert ist - zu illustrieren.
180
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