Moralia in Job, pars VI (fragmentum) - BSB Clm 6297:

Englische Version: This eighth century manuscript is a prominent example of the Anglo-Saxon heritage of Bavaria and, more specifically, of Munich. It is an incomplete copy of Pope Gregory the Great's allegorical exegesis of the Book of Job, part six. The manuscript of nearly 300 pages was writt...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Gregor I. Papst 542-604 (VerfasserIn)
Weitere Verfasser: Peregrinus (KalligrafIn)
Format: Manuskript Buch
Sprache:Latin
Schlagworte:
Online-Zugang:Wissenschaftliche Beschreibung der Handschrift, Manuscripta Mediaevalia (Glauche, Günter; 2000)
Wissenschaftliche Beschreibung der Handschrift, Manuscripta Mediaevalia (Bierbrauer, Katharina; 1990)
kostenfrei
Präsentation in der World Digital Library
Bierbrauer, Katharina: Die vorkarolingischen und karolingischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek. Textband + Tafelband. - Wiesbaden : Dr. Ludwig Reichert Verlag, 1990. - (Katalog der illuminierten Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek in München ; Band 1)
Glauche, Günter: Katalog der lateinischen Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die Pergamenthandschriften aus dem Domkapitel Freising: Band 1. Clm 6201-6316 / neu beschrieben von Günter Glauche. - Wiesbaden : Harrassowitz Verlag, 2000. - (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Monacensis ; Tomus 3, Series nova, Pars 2,1)
Halm, Karl: Catalogus codicum latinorum Bibliothecae Regiae Monacensis. Tomi 1 Pars 3.: Codices latinos (Clm) 5251-8100 complectens / secundum Andreae Schmelleri indices composuerunt Carolus Halm, Georgius Thomas, Gulielmus Meyer. - Monachii : sumptibus Bibliothecae Regiae, A. 1873. - (Catalogus codicum manu scriptorum Bibliothecae Regiae Monacensis ; Tomi 3 Pars 3)
Zusammenfassung:Englische Version: This eighth century manuscript is a prominent example of the Anglo-Saxon heritage of Bavaria and, more specifically, of Munich. It is an incomplete copy of Pope Gregory the Great's allegorical exegesis of the Book of Job, part six. The manuscript of nearly 300 pages was written almost entirely by the Anglo-Saxon scribe Peregrinus ("Foreigner"), who tells us in an explanatory colophon (folio 146 verso) both his name and the fact that he worked in the scriptorium at Freising (Bavaria) under Bishop Arbeo, the founder of the cathedral library and bishop of Freising from 764 to 783. Other scribes from Freising contributed passages in early Carolingian minuscule only on a few pages. The front page (folio 1 verso) is decorated with an architectural border, constructed of four arcades that are supported by colored pillars with terraced capitals and bases, as they are commonly used in canon tables. In each of the spaces below the two left arcades an animal looking backwards can be seen. The text begins on leaf 2 recto with a large insular initial "S" (for sancti), decorated with interlace and terminating in animal heads. The Freising ex-libris in the upper margin, "Iste liber est sanctae Marie et sancti Corbiniani Frisinge" (This is the book of the holy Mary and of Saint Corbinian, Freising) dates from the 12th century. The book remained in the cathedral library in Freising for more than a millennium before it was transferred to the court library in Munich, the predecessor of the Bavarian State Library, in 1803. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek
Die Handschrift aus dem 8. Jahrhundert ist ein herausragendes Beispiel für das angelsächsische Erbe Bayerns und insbesondere Münchens. Es handelt sich um eine unvollständige Abschrift von Papst Gregors des Großen Auslegung des Buches Hiob, Teil sechs. Das fast 300 Seiten umfassende Manuskript wurde fast ausschließlich vom angelsächsischen Schreiber Peregrinus (übersetzt: 'Fremder' oder 'Pilger') geschrieben, der in dem Schlußvermerk (Folio 146 verso) seinen Namen nennt. Auf Entstehungsort und -zeitraum - das Skriptorium in Freising (Bayern) unter Bischof Arbeo, dem Gründer der Dombibliothek und Bischof von Freising von 764 bis 783 - läßt ein Randvermerk (67 recto) schließen. Der Titel des Werks ist auf Blatt 1 verso in einen architektonischen Rahmen aus vier Bögen auf farbigen Säulen mit getreppten Kapitellen und Basen gesetzt. In den Bogenfeldern der beiden linken Arkaden ist je ein rückwärts blickendes Tier zu erkennen. Der Text beginnt auf Blatt 2 recto mit einer großen insularen S-Initiale (aufzulösen in 'sancti'), die mit einem Fechtband verziert ist und in Tierköpfe ausläuft. Der Freisinger Besitzvermerk am oberen Rand "Iste liber est sanctae Marie et sancti Corbiniani Frisinge" (Dies ist das Buch der Heiligen Maria und des Heiligen Corbinian in Freising) stammt aus dem 12. Jahrhundert. Mehr als ein Jahrtausend verblieb das Buch in der Freisinger Dombibliothek, bevor es 1803 im Zuge der Säkularisation in die Hofbibliothek nach München, die Vorgängerinstitution der Bayerischen Staatsbibliothek, gelangte. // Datum: 2019
Beschreibung:Fragment
Auszeichnungsschrift: Incipit und Explicit in eckiger Zierkapitalis bzw. Unziale, beide in hellroter Tinte. Bei Textanschluß neben den großen Initialen die erste Zeile in schwarzer Maiuskel mit blasenartigen Binnenfüllungen (farbig), nur 2r der Zeilenblock umpunktet; die folgenden Zeilen in Unziale. Kapitelanfangszeilen größtenteils in Unziale, z.T. mit farbigen Binnenfüllungen
Schmuck: Architektonisches Rahmengerüst der Titelseite und Initialen mit Besatzornamentik vorwiegend aus Tierköpfen, selten aus Fadengeflechten, vereinzelt aus Menschenmaske. Farben wie bei Titelseite: Hellrot (Konturen), Gelb-Ocker, Grün, helleres und dunkleres Blau, Violett
BSB-Provenienz: Freising, Dombibliothek. Besitzeintrag aus dem 12. Jh. (2r)
Altsignatur: Cim. 305
Beschreibung:146 Blatt - Pergament Ill. 27 x 17,5-18 cm

Es ist kein Print-Exemplar vorhanden.

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