Tucholskys Berlin: Dokumentation der Tagung 2003 "... ein wahnwitzig gewordenes Dorf"

Als "...ein wahnwitzig gewordenes Dorf" bezeichnete Kurt Tucholsky bereits 1913 in Siegfried Jacobsohns Schaubühne seine Geburtsstadt Berlin, die er "nicht liebte, der er aber sein Bestes verdanke". Als er drei Jahre alt war, verließ die Familie Berlin, um nach sechs Jahren 1899...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Format: Buch
Sprache:German
Veröffentlicht: St. Ingbert Röhrig 2004
Schriftenreihe:Schriftenreihe der Kurt Tucholsky-Gesellschaft 2
Schlagworte:
Online-Zugang:Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung:Als "...ein wahnwitzig gewordenes Dorf" bezeichnete Kurt Tucholsky bereits 1913 in Siegfried Jacobsohns Schaubühne seine Geburtsstadt Berlin, die er "nicht liebte, der er aber sein Bestes verdanke". Als er drei Jahre alt war, verließ die Familie Berlin, um nach sechs Jahren 1899 aus Stettin zurückzukehren. Bis zum April 1915 verbrachte Tucholsky seine Schul- und Studentenjahre in der damaligen Reichshauptstadt. Der verlorene Krieg ließ ihn im Dezember 1918 zurückkehren. Aber schon nach wenig mehr als fünf Jahren verließ er Berlin wieder, diesmal ohne eigentliche Wiederkehr. Nur elf Jahre seines erwachsenen Lebens verbrachte Kurt Tucholsky in Berlin. Die Widersprüche in Leben und Wirken im Verhältnis zu Berlin werfen die interessante Frage auf, ob er sich selbst als Berliner verstand und gesehen werden wollte und ob Berlin - wie es in Ost und West gleichermaßen geschah - ihn zu Recht als einen Berliner in Anspruch nehmen durfte und darf. Die Tagung der Kurt Tucholsky-Gesellschaft im Jahr 2003 sollte untersuchen und aufzeigen, wie der im Wilhelminismus aufgewachsene und erzogene Berliner Großbürgersohn in den lediglich fünf Jahren seines Wirkens im republikanischen Berlin publizistisch, literarisch und politisch Erfolge erringen konnte, die die Grundlage der noch heute andauernden Aktualität seiner Schriften, Texte und Gedanken bilden.
Beschreibung:174 S. Ill.
ISBN:386110296X

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