Das Wesen der Kunst: Grundzüge einer realistischen Kunstlehre 1
Gespeichert in:
1. Verfasser: | |
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Format: | Buch |
Sprache: | German |
Veröffentlicht: |
Berlin
Grote
1901
|
Online-Zugang: | Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung: | XVI, 405 S. |
Internformat
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ERSTER BAND
Seite
EINLEITUNG.................... 3
Charakter des Buches 3. Ver-
hältnis zu den herrschenden
Theorien 4. Persönliches 5.
Kunsterziehung 6. Kunstan-
schauung 7. Kunstgeschichte 8.
Bedürfnis einer Kunstlehre 9.
ERSTES KAPITEL. DAS ZIEL 11
Das Wesen der Kunst 11. Ge-
setze der Kunst 12. Kampf ums
Dasein 13. Steigerung der Gat-
tung 14. Einheit der Künste
15. Der ästhetische Gattungs-
instinkt 16. FrühereVersuche j 7.
Der psychische Vorgang ։8.
Verhältnis der Kunst zum Be-
wusstseinsinhalt 19. Das Illu-
sionsbedürfnis 20. Gesetze und
Rezepte 21. Entwickelung der
Ästhetik zur Toleranz 22. Tole-
ranz der IUusionsästhetik 23.
Das Naturschöne; dasEthische;
das sinnlich Reizende 24. Psy-
chologie und Physiologie 25.
Emanzipation der Kunst 26.
Loslösung vom Inhalt und von
der Form 27. Kampf um die
moderne Kunst 28. Anerken-
nung der Norm 29. Realisti-
scher Charakter der Illusions-
ästhetik 30. Modekunst 31.
Zeitliche Bedingtheit jeder
Theorie 32.
ZWEITES KAPITEL. DIE ME-
THODE ........................32
Empirie 32. Psychologische
Selbstbeobachtung 33. Gefühls-
analyse 34. Beobachtung an-
derer; das ästhetische Experi-
ment 35. Der Sprachgebrauch
Seite
36. Kunsthistorische Beweise
37. Blüteperioden und klas-
sische Meister 38. Der geniale
Mensch 39. Frühere einsei-
tige Bestimmung der Blüteperi-
oden 40. Bevorzugung der Poe-
sie 41. Reaktion der Form-
ästhetik 42. Art der Beweis-
führung 43. Ästhetik und Kunst-
geschichte 44. Künstlerästhe-
tik 45. Hineindeuten in die
Kunstwerke 46. Einseitigkeit
des Künstlerurteils 47. Die
historische Kunstentwickelung
48. Naturvölker; Entwicke-
lungsgeschichte 49. Die Spiele
der Kinder und Tiere 50. Män-
gel jeder Beweisführung; Rela-
tive Wahrheit 51.
DRITTES KAPITEL. DIE LUST
ALS ZWECK DER KUNST . 32
Die Moralisten 52. Das „Schö-
ne“ 53. Uferlosigkeit dieses
Begriffs 54. Die Kunst; Kön-
nen, Übung, Wirkung auf an-
dere 55. Provisorische Defini-
tion für Kunst 56. Wissen-
schaft und Handwerk 57. Wis-
senschaft 58, 59. Praktische
Berufsthätigkeiten 60, 61. Das
ethische Handeln; Zwecklosig-
keit 62. Handwerk 63, 64.
Architektur und dekorative
Kunst; Material, Technik und
Zweck 65. Beispiele 66. Das
Ästhetische 67. Hinausgehen
über das Praktische 68. Frei-
willigkeit des Kunstgenusses 69,
70. Tendenzlosigkeit 71. Neue
Definition für Kunst 72.
VIII
Seite
VIERTES KAPITEL. DIE AN-
SCHAUUNGSILLUSION . . 72
Kochkunst 73. Konditorei;
Parfümerie 74. Inhalt; Geistig-
keit des Genusses 75. Die
artistischen Fertigkeiten 76.
Inferiorität derselben; Illusion
77. Anschauungsillusion 78.
Zirkusreiter und Reiterporträt
79. Wesen der Illusion 80.
Malerische Anschauungsillusion
81. Unterschätzung derselben in-
folge philosophischer Vorurteile
82. Natur und Kunst 83. Plas-
tische Anschauungsillusion 84.
Schauspielerische 85, 86. Dra-
matische 87. Inhalt und Form
88. Epische Illusion 89. Welt-
anschauung 90. Satire, Didak-
tik, Epigramm und Fabel;
Spannung 91. Unästhetische
Spannung 92. Epik und His-
torie 93.
FÜNFTES KAPITEL. DIE GE-
FÜHLS- UND STIMMUNGS-
ILLUSION .....................94
Die nicht nachahmendenKünste
94. Ihr Verhältnis zur Natur
95, 96. Gefühls- und Stim-
mungsillusion 97. Scheincharak-
ter der Malerei 98. Drama-
tische Gefühlsillusion 99. Die
Tragödie 100. Gefühlsabstu-
fungen 101. Gefühle und Ge-
fühlsvorstellungen 102 — 104.
Tragische Illusion 105. Illusion
des Schauspielers 106. Doppel-
natur des Schauspielers 107.
Tendenzlyrik 108. Die Lyrik
als Kunst der Gefühls- und
Stimmungsillusion 109, 110.
Gelegenheitslyrik; Befreiung
des Dichters von den Gefühlen
durch die Poesie in. Unver-
träglichkeit des künstlerischen
Schaffens mit den wirklichenGe-
fühlen; Sichhineinversetzen in
die Gefühle U2. Beispiel aus
Mörikeii3· Spielcharakter der
Kunst 114. Kampf zwischen
Form- und Ausdrucksästhetik
Seite
in der Musik ii 5. Seine Ent-
scheidung durch die Gefühls-
illusion ii 6. Wirkung der
Musik 117. Stimmung und
Gefühl 118. Zusammenwirken
der Anschauungs- und Gefühls-
illusion 119. Programmmusik
120. Einheit der Künste 121,
122. Der Bewegungstanz 123.
Gefühlsillusion durch den
Rhythmus 124. Tanz und Mu-
sik 125. Charaktertanz 126.
Pantomimus und Oper 127.
Architektur und dekorative
Künste 128. Farben- und For-
mengehalt; historische Assozia-
tionen 129, 130. Scheincharak-
ter der durch die Architektur
erzeugten Gefühle 131—133.
SECHSTES KAPITEL. DIE
BEWEGUNGS- UND KRAFT-
ILLUSION ...................133
Objektive und subjektive Be-
wegungsillusion 134. Objektive
und subjektive Gefühlsillusion
135. Einfühlungsästhetik 136.
Häufige und seltene Bewegun-
gen 137. Subjektive und objek-
tive Bewegungsillusion beim
Tanz 138. Angenehme und
unangenehme Bewegungen 139.
Ästhetische Anschauung der
letzteren 140, 141. Das Mitleid;
ästhetischer Charakter der
objektiven Bewegungsillusion
142; der objektiven Gefühls-
illusion 143. Unterschied der
Einfühlungsästhetik von der
Illusionsästhetik 144. Bewe-
gungsillusion in der Musik 145.
Marsch- und T anzrhy thmen 146.
Arbeitsrhythmen; Vorstellung
unangenehmer Bewegungen
147. Objektive Bewegungsillu-
sion bei der Musik 148. Klas-
sische und moderne Musik 149.
Kraft- und Bewegungsillusion
in der Architektur und den
dekorativen Künsten; Be-
lebung der anorganischen
Materie 150. Atlanten, Tela-
IX
Seite
mone, Karyatiden 151. Die Säule
152—154. Unterschied der Kraft-
vorstellung von der wirklichen
Kraft 155. Vegetabilische Mo-
tive 156. Die übrigen tekto-
nischen Formen 157. Nach-
ahmung der Natur 158. An-
klingen an Naturformen 159,
160. Stilisierung 161. Unlust-
erregende Einfühlung in orna-
mentale Formen 162. Mannig-
faltigkeit der tektonischen Illu-
sion 163. Zusammenfassung 164.
Abgrenzung des Ästhetischen
gegen das Nichtästhetische; das
Sinnliche 165. Körpergefühle
166. Genauere Definition für
Kunst 167.
SIEBENTES KAPITEL. DIE
ILLUSION IN DER ANTIKEN
UND RENAISSANCEÄSTHE-
TIK ...........................167
Aussprüche griechischer und
italienischer Kunsttheoretiker ;
die Philosophen 168. Sokrates
169, 170. Daidalos, Perillos,
Pythagoras 171. Myron, De-
metrios, Kresilas 172. Skopas,
Praxiteles, Lysippos 173. Theon,
Zeuxis, Parrhasios 174. Timan-
thes, Pausias, Nikias, Apelles
175. Protogenes ; Antigonos und
Xenokrates 176. Mittelalter 177.
Boccaccio über Giotto ; Cennini
178. Ghiberti, Alberti 179. Leo-
nardo 180—183. Vasari 184—
190. Hollanda 190, 191. Con-
divi, Varchi 192. Castiglione
193. Dolce 193—198. Dürer
198—202. Erasmus, Rivius 203.
ACHTES KAPITEL. DIE IL-
LUSION ALS BEWUSSTE
SELBSTTÄUSCHUNG ... 204
Die Illusion in der älteren Ästhe-
tik 204. Idealisierungstheorie
205. Illusionsunfähigkeit 206.
WirklicheTäuschung 207. Ästhe-
tische Illusion 208. Bewusste
Selbsttäuschung 209. Illusions-
Seite
störende Momente in der Male-
rei 210—214. In der Plastik
215—218. In der Schauspiel-
kunst 219. Wirkliche Täu-
schung in der Tragödie 220,
221. Aristoteles 222. Unreiner
ästhetischer Genuss 223. Rea-
listisches Spiel 224. Künstliche
Steigerung der Illusion 225.
Rezitation; Lektüre226. Lyrik;
Musik 227. Architektur und
dekorative Kunst 228, 229.
Tanz 230. Notwendigkeit der
illusionsstörenden Momente
231. Kampf gegen dieselben
232.
NEUNTES KAPITEL. DIE UN-
KÜNSTLERISCHE ILLUSION 233
Missverständnisse 233. Photo-
graphie 234—236. Stereoskop
237. Kinematograph 238. Illu-
sionssteigerungen in der Malerei
239. Der Vorhang des Par-
rhasios; Theon; Wiertz 240.
Diorama 241. Panorama 242,
243. Panoptikum 244—247. Un-
künstlerische Illusion in der
Musik; Materialtäuschungen in
der Architektur 248. Täuschun-
gen in der dekorativen Kunst
249. Imitierte Blumen, le-
bendes Grün 250. Naturalis-
tische Tierimitationen 251.
Taschenspielerei: höhere Magie
252, 253. Schlussfolgerung mit
Bezug auf die bewusste Selbst-
täuschung 254, 255.
ZEHNTES KAPITEL. DIE
FORM.............................255
Sinnliche und illusionistische
Wirkung der Form 256. Su-
periorität der letzteren 257, 258.
Der Ton; Konsonanz und
Dissonanz 259. Ausdruck;
Melodie 260. Rhythmus 261
—268. Farben 269—274. Linien
275, 276. Regelmässigkeit 277.
Reihung 278—282. Symmetrie
283—288.
X
Seite
ELFTES KAPITEL. DIE PRO-
PORTION ......................289
Verhältnis und Proportion 289.
Ältere Theorien 290. Propor-
tion und Naturwahrheit 291,
292. Der menschliche Körper
293. Kritik der „Normalpro-
portion“ 294—300. Die meta-
physische Idee 301. Der gol-
dene Schnitt 302. Der Schmidt-
sche Proportionsschlüssel 303,
304. Dürers Proportionslehre
305. Die Proportionen in der
Architektur und den dekora-
tiven Künsten 306. Zweck,
Material, Technik, Gewohnheit
307. Historische Stile 308. Der
goldene Schnitt 309. Das
gleichseitige Dreieck 310, 311.
Triangulatur, Quadratur, Ana-
logie 312. Die Proportion im
Dienste der Stimmungs- und
Kraftillusion 313, 314. Die or-
ganische Verzweigung der Mas-
sen 315, 316. Die Wiederholung
des Grösseren im Kleineren 317.
Die rein geometrischen Verhält-
nisse 318. Das ästhetische Ex-
periment 319—322. Der Mittel-
wert 323—326.
ZWÖLFTES KAPITEL. DER
LUSTERREGENDE WECH-
SEL ZWEIER VORSTEL-
LUNGSREIHEN...................326
Die zwei Vorstellungsreihen in
der Malerei 326—328. In der
Schauspielkunst und Poesie 329.
In der Musik 330. Gleichzeitiges
Vorhandensein und gesetzlicher
Zusammenhang beider Vor-
stellungsreihen 331. Assoziation
332. Abschwächung der Un-
lust 333. Abwechselndes Ins-
bewusstseintreten der beiden
Vorstellungsreihen; Pendelbild
334) 335· Andere Bilder 336.
Schaukelbild; Wesen des Be-
wusstseins 337. Kampf der
Vorstellungen um den Blick-
punkt des Bewusstseins 338.
Analogie des Rhythmus; des
Seite
Glanzes 339. Der Maske 340.
Des Komischen 341. Dés Witzes
342. Allgemeine psychologische
Bedeutung dieser Erscheinung
343. Psychophysisches 344.
Physiologischer Nutzen der be-
wussten Selbsttäuschung 345,
346. Unterschied der bewussten
Selbsttäuschung von der Wahr-
nehmung 347. Von der Ver-
gleichung 348. Von der Er-
innerung 349. Von anderen
Gefühlswirkungen 350.
DREIZEHNTES KAPITEL. DAS
KUNSTSCHÖNE...............351
Das Kunstschöne als das, was
bewusste Selbsttäuschung er-
zeugt 351. Schönheit eines
Stilllebens 352, 353. Objektiver
Charakter des Kunstschönen
334. Schönheit eines Land-
schaftsbildes 355, 356. Einer
figürlichen Darstellung; der In-
halt 357. Schönheit eines Por-
träts 358—364. Einer religiösen
Darstellung 365. Subjektiver
Charakter des Gefühls für die
Kunstschönheit 366, 367. Rang-
stufen der Naturanschauung
368. Schönheit einer poetischen
Schöpfung 369. Einer schau-
spielerischen Leistung 370. Der
Lyrik und Musik; der Archi-
tektur und des Ornaments 371.
Forderung„des Schönen“; Idea-
lismus und Naturalismus 372.
Das Wunderbare, Phantastische
und Erhabene 373, 374. Rem-
brandt, Boecklin 375. Fabel-
wesen 376. Missverständnisse
377. Das Erhabene 378, 379.
VIERZEHNTES KAPITEL. DAS
KÜNSTLERISCHE SCHAF-
FEN ........................379
Talent und Genie 380. Abstu-
fungen des Talents 381. Das
latente Genie 382. Überlegen-
heit des Künstlers 383, 384.
Phantasie 385. Illusionsfähig-
keit ; bildliche Naturanschau-
XI
Seite
ung 386. Musikalische Natur-
anschauu-ng 387. Ornamentale
Naturanschauung 388. Kennt-
nis der Tradition 389. Be-
herrschung der Technik 390.
Der schöpferische Akt 391. Pro-
leptische Illusion 392. Vorläu-
fige Fixierung der Komposition
393. Bewusstheit beim Kunst-
schaffen 394. Gegensatz zu den
Seite
unbewussten Thätigkeiten 395.
DerTraum3g6. Der Rausch 397.
Das Delirium, die Halluzina-
tion 398. Die Hypnose und
Suggestion 399. Die „Trans-
figuration“ des Schauspielers
400, 401. Das „Doppelich“ 402.
Die Zerstreutheit 403. Die Spal-
tung des Bewusstseins 404.
Genie und Irrsinn 405.
ZWEITER BAND
Seite
FÜNFZEHNTES KAPITEL. DIE
KUNST ALS SPIEL .... 3
Ähnlichkeit des Spiels mit der
Kunst; Lustcharakter 3. Prak-
tische Zwecklosigkeit 4. Be-
wusstheit ; instinktiver Ur-
sprung 5. Freiwilligkeit; Defi-
nition für Spiel 6. Einwände
gegen die Parallelisierung von
Spiel und Kunst 7. Verstandes-
spiele 8. Hazardspiele, Ge-
schicklichkeitsspiele , Sinnes-
spiele 9. Hörspiele, Sehspiele
10. Bewegungsspielen. Sport,
Tanz 12. Nachahmung 13.
Aufmerksamkeit und Spannung
14. Wetteifer und Eitelkeit 15.
Soziale Bedeutung 16. Illu-
sionsspiele 17. Tierspiele, Jagd-
spiele 18. Kampfspiele 19. Men-
sur; Tragödie; Gladiatoren-
spiele ; Stierkämpfe 20. Liebes-
spiele 21, 22. Tanz, Gesellig-
keit 23. Lyrik, Dramatik 24.
Bauspiele, Pflegespiele, drama-
tische Illusionsspiele 25. Kas-
perle- und Marionettentheater;
plastische Spiele 26. Spielzeug
27. Vernichtung der illusions-
störenden Momente 28, 29.
Übergangsformen zwischen
Spielzeug und Plastik 30. Bil-
derbücher 31,32. ErsteZeichen-
versuche 33, 34. Zeichenunter-
Seite
rieht 35, 36. Geschichtenerzäh-
len, Märchen 37. Fromme Lü-
gen, Aberglaube 38. Paralleli-
sierung von Spiel und Kunst;
die Spiele der Tiere 39. Seh-
spiele 40. Hörspiele, Bewegungs-
spiele 41. Bauspiele, Kampf-
spiele 42. Jagdspiele 43. Liebes-
spiele; „Nachahmungsspiele“
44. Fehlen der plastischen und
malerischen Spiele beim Tier 45.
SECHZEHNTES KAPITEL.
ZWECK UND ENTSTEHUNG
DER KÜNSTLERISCHEN IL-
LUSION .....................4b
Zweck des Illusionsspiels 46.
„Zwecklosigkeit“ und höherer
Zweck 37. Zweckbestimmung
im Hinblick auf einzelne Be- ·
rufe 48. Erholungstheorie,
Theorie der überschüssigen
Kraft 49. Einübungstheorie;
Ergänzungstheorie 50. In-
stinkt, Thätigkeitsbedürfnis 51.
Lückenhaftigkeit des Daseins
52. Ergänzungsbedürfnis 53.
Spiel und Kunst als Ersatz der
Wirklichkeit 54. Surrogatge-
fühle 55. Verhältnis der Illu-
sion zu den wirklichen Gefühlen
56. Ihre Bedeutung für die Er-
zeugung von Unlustgefuhlen 57.
Charakter des Künstlers 58.
XII
Seite
Charakter des Geniessenden 59.
Abschliessende Definition für
Kunst 60. Entstehung der be-
wussten Selbsttäuschung; Ju-
gendspiele 61. Ihr Nutzen Hil-
das spätere Leben 62. Der
Illusionsreiz als Mittel zur Auf-
rechterhaltung des Bewegungs-
spiels 63. Deszendenztheorie;
Entwickelung der bewussten
Selbsttäuschung innerhalb der
Arten 64. Die geschlechtliche
Zuchtwahl 65. Die natürliche
Auslese; Fälle von zweckloser
Illusion 66. L’art pour 1’art 67.
Steigerung der Illusionsfähig-
keit als Zweck des Illusions-
spiels und der reinen Kunst;
Vererbung erworbener Eigen-
schaften; Erhaltung der Alten
68. Der historische Beruf der
Kunst 69. Auseinanderfallen
der Kunst und übrigen Kultur
70, 71. Gegensatz des Künst-
lers zu seiner Zeit 72. Blüte
der Kunst in politischen Ver-
fallsperioden 73, 74. Wechsel
der Kulturaufgaben 75. Höherer
Beruf der Poesie 76,77. Hinaus-
gehen über das eigentlich
Künstlerische 78. Austausch
der Generationen, Nationen
und Zeitalter 79.
SIEBZEHNTES KAPITEL. IN-
HALT UND TENDENZ . . 79
Verhältnis des Inhalts zur Illu-
sion 79. Begrenzung der Be-
griffe Form und Inhalt 80.
Bedeutung des Inhalts nach
der Ergänzungstheorie Si.
Zeichnung einer Kugel 82, 83.
Gemälde einer Apfelsine 84.
Religiöse Malerei 85. Ethische
Ursachen der Kunstübung 86.
„Inhalt“ der Musik 87. „Inhalt“
der Architektur 88. „Inhalt“
des Ornaments, des Tanzes, der
Schauspielkunst 89. Der Plastik
90. Abstrahieren des Genusses
vom Inhalt 91. Moderne Ent-
wickelung der Malerei 92. Über-
Seite
■Windung der Gedankenmalerei
durch den Realismus 93. Reak-
tion durch den Symbolismus 94.
Griffelkunst 95. Dürer undRem-
brandt 96. Versuche einer Rang-
ordnung der Künste nach dem
Inhalt 97. Unabhängigkeit des
Genusses von der Bedeutung
des Inhalts 98. Gedankenvolle
Dichtung 99. Weltanschauungs-
poesie und naive Lyrik 100.
Vermischung der Kunst mit
anderen Lebenssphären 101.
Tendenz; Vielseitigkeit des Er-
gänzungsbedürfnisses 102. Ein-
seitigkeit der Tendenz 103.
Tolstojs ästhetischer Nihilismus
104. Verschiedenheit der Welt-
anschauungen 105. Tendenz
und Illusion 106, 107. Be-
schränkung der Tendenz auf
die Poesie und einige Gattun-
gen der Malerei 108. Psycho-
logische Kritik der Tendenz;
Illusionskraft als Vorbedingung
der tendenziösen Wirkung 109.
Ausscheiden der Tendenz aus
den normativen Bestimmungen
der Ästhetik 110, in.
ACHTZEHNTES KAPITEL.
DAS HÄSSLICHE UND TRAU-
RIGE IN DER KUNST . . . 112
Wesen des Hässlichen 112. Er-
klärung des Aristoteles; „Idealis-
mus“ der griechischen und ita-
lienischen Kunst 113. Das Häss-
liche in der klassischen Kunst
114. Im Porträt 115. Angeb-
liche Milderung des Hässlichen;
das 17. Jahrhundert 116. Mo-
derne Kultur 117. Frühere Er-
klärungen des Hässlichen ii 8.
Aufhebung seiner unlusterre-
genden Wirkung durch die
Illusion 119. Theorie der Scha-
denfreude 120. Bildliche Auf-
fassung der Natur 121. Das
Problem der Tragödie 122.
Tragische Motive 123. Unfähig-
keit der Inhaltsästhetik, den
Reiz des Tragischen zu erklä-
XIII
Seite
ren 124. Inhaltsästhetik und
Illusionsästhetik; das Komische
inderKunst 125,126. Formulie-
rung des Tragischen auf Grund
des ethisch befriedigenden In-
halts 127. Theorie der tragi-
schen Schuld 128. Die Katharsis;
die befriedigte Grausamkeit 129.
Der befriedigende Ausgang 130.
Optimistische und pessimis-
tische Auffassung 131. Die
Schicksalstragödie 132. Zufall
und deus ex machina 133.
Ethische Persönlichkeit des
Dichters 134. Beweglichkeit
des ethischen Standpunkts 135.
Das „Erhebende“ der Tragödie,
der grausige Gesamteindruck
136. Steigerung des Verbreche-
rischen 137. Abgrenzung des
Tragischen gegen das einfach
Dramatische 138. Die Illusion
als einzige Norm der Tragödie
139. Entwickelung der Theo-
rien des Tragischen zu immer
grösserer Toleranz 140. Das
Langweilige 142. Das Ekelhafte
143. Eintönigkeit des Inhalts
144.
NEUNZEHNTES KAPITEL.
KUNST, RELIGION UND
SITTLICHKEIT.................
Verschiedenheit der ästheti-
schen und religiösen Gefühle
145. Einseitigkeit des religiösen
Standpunkts 146. Profaner
Charakter der primitiven Kunst
147. Häufiges Auseinanderfallen
der religiösen und künstle-
rischen Entwickelung 148. Ka-
tholische und protestantische
Ästhetik 149. Die Bilderver-
ehrung und die libri Carolini
150. Persönliche Stellung des
Künstlers zur Religion 151.
Giotto, Fra Filippo Lippi, Rem-
brandt 152. Heidentum und
mittelalterliche Kirche 153. Rea-
lismus der kirchlichen Malerei;
das Moralische 154· „Unmora-
lische“ Künstler 155. Erklärung
Seite
dieser Erscheinung 156. Dar-
stellung des Unmoralischen 157.
Das Nackte und die bewusste
Selbsttäuschung 158. Naive
Darstellung des Nackten 159.
Der sinnliche Reiz des Tanzes
160. Verwerflichkeit der sinn-
lichen Tendenz 161. Die ero-
tische Poesie 162. Unsittliche
Motive in der klassischen Poe-
sie 163. Gefahr einer demorali-
sierenden Wirkung 164. Schutz
dagegen durch die bewusste
Selbsttäuschung 165. Mora-
lische Tendenz; Zweck der Ab-
schreckung 166. Unmoralische
Tendenz 167. Ästhetische An-
passungsfähigkeit 168. Die Mo-
ralisten 169. Schillers freie
Auffassung 170. Inkonsequenz
der modernen Inhaltsästhetik
171. Einschränkungen der Dar-
stellung der Sünde 172. Pessi-
mistischer und optimistischer
Standpunkt 173. Das Ethische
174. Forderung eines „einheit-
lichen“ Charakters desKünstlers
175. Künstlerische Konsequenz
176. Determinismus 177.
‘45
ZWANZIGSTES KAPITEL. DIE
ANFÄNGE DER KUNST . .
Verbreitung des unkünstle-
rischen Standpunkts 178. Su-
perioritat des künstlerischen
Standpunkts 179. Entwickelung
des letzteren aus dem ersteren
180. Die Kunst der Naturvölker
181. Ergänzungsbedürfnis der
Primitiven; Trennung von
Künstler und Publikum 182.
Der tertiäre Mensch 183. Ver-
hältnis der Kunst zur Rasse
und zur Religion 184. Ihre
soziale Bedeutung 185. Der
Körperschmuck und die Liebe
186, 187. Krieg und Jagd i88.
Der Tanz als Steigerung der
Liebesfähigkeit; die Musik 189.
Ihr Zusammenhang mit prak-
tischen Interessen. Tolstojs
Kreuzersonate 190. Kriegs-,
177
XIV
Seite
Tier- und Jagdtänze 191. Ge-
legenheitspoesie:Sauflieder und
Fresslieder; die bildende Kunst
192. Statuetten nackter Wei-
ber 193. Darstellungen der
Jagdtiere; Plastik und Malerei
194. Angewandte Kunst 195.
Naturalismus; lineare Ornamen-
tik 196. Ilire Erklärung als
abgekürzte Naturnachahmung
197, 198. Ästhetisierung der
Ernstgefiihle 199.
EINUNDZWANZIGSTES KAPI-
TEL. DIE NATURNACHAH-
MUNG .........................200
Mimesis der Griechen 200. Mo-
derne Unterschätzung der Nach-
ahmung 201. Theorie des Idea-
lismus 202. Die metaphysische
Idee 203. Naturalismus und
Realismus 204. Mittelstellung
des letzteren zwischen Idealis-
mus und Naturalismus 205.
Einseitiger Individualismus;Reiz
der Nachahmung 206. „Objek-
tive“ Nachahmung der Natur
207. Absicht der realistischen
Wiedergabe 208. Hollanda,
Leonardo 209. Dürer; Kon-
zession an den Geschmack der
Menge 210. Das Phantastische;
Fabelwesen 211. Leonardo und
Michelangelo 212, Freiheit ge-
genüber dem Modell 213. Zeuxis,
Dürer 214. Kombination der
Erinnerungsvorstellungen 215.
Wahrheit und Wahrscheinlich-
keit 216. Naturgefühl grosser
Künstler 217. Irrtümer des
Naturalismus und Idealismus
218. Steigerung der Natur;
Auswahl der Natur durch den
Dichter 219. Veränderung der
Natur 220. Einschränkung der
Naturnachahmung 221. Un-
poetische Motive 222. Verän-
derung der Natur in der Schau-
spielkunst 223. Malerische Aus-
wahl aus der Natur, unmale-
rische Motive 224. Malerische
Motive 225. Veränderung der
Seite
Natur durch den Landschafts-
maler 226. Die Seemalerei, die
figürliche Malerei 227. Die
Allegorie 228. Typisierung in-
folge mangelhaften Formen-
gedächtnisses 229. Der Typus,
das Charakteristische 230. Sein
individueller Charakter 231.
Malerei aktueller Ereignisse und
Momentphotographie 232. Un-
terschied der Malerei von der
Wirklichkeit 233. Der frucht-
barste Moment in der Plastik;
das Porträt 234. Veränderung
der Linien- und Farbenquali-
täteil zum Zweck der Illusions-
steigerung 235. Optische Kunst-
griffe 236. Pleinairmalerei 237.
Abkürzung 238. Auflösung der
Umrisse 239. Zweiäugigkeit
des Sehens 240. Unterschied
des plastischen und flächenhaf-
ten Sehens 241. Verschiedene
Sorgfalt in der Ausführung der
einzelnen Teile 242. Mosaik-
artige Zerlegung der Farben
243. Veränderungen der Natur
in der Plastik 244. Undarstell-
barkeit unerkennbarer Mo-
mente ; Gruppenkomposition
245. Veränderung der Natur
im Relief 246. Abkürzung bei
der Darstellung der Haare,
Augen und Gewänder 247. Das
„Problem der Form“ 248. Mo-
derne Missverständnisse 249.
ZWEIUNDZWANZIGSTES KA-
PITEL. DER STIL .... 250
Einheit der Künste 250. Stil
als Veränderung der Natur 251.
Historische Stile, Materialstil
252, 253. Verhältnis von Ma-
terial undlllusion; dramatischer,
epischer und lyrischer Stil 254.
Stil der musikalischen Instru-
mente; Stil als Ausdruck der
Persönlichkeit 255. Verschie-
dene Möglichkeiten der Natur-
veränderung 256. Psycholo-
gische Doppelfunktion des Stils
257. Ornament, Schauspiel-
XV
Seite
kunst 258. Malerei und Plastik,
ihr Verhältnis zur dekorativen
Kunst 259. Definition für Stil
260. Verwischung der Grenzen
zwischen den Künsten 261. Be- 1
rechtigte Übergriffe 262. Ver-
mischung der Stimmungs- und
Anschauungsillusion; das Musik-
drama 263. Musikalische Male-
rei 264. Philosophische und
poetische Griffelkunst 265. Ma-
lerisches Relief 266. Der „de-
korative“ Stil in der Plastik
und Malerei 267. Verschieden-
heit der ornamentalen Illusion
von der plastisch - malerischen
268. Das „Dekorative“ in Wirk-
lichkeit identisch mit der Na-
turveränderung 269. Unbe-
rechenbarkeit des künstleri-
schen Ensembles 270. „Ein-
seitigkeit“ der rundplastischen
Komposition 271. Dekorativer
Charakter und Illusion 272.
Technische Befangenheit älte-
rer Kunstperioden 273. Archa-
ismus und Primitivismus 274.
Entstehung des Stils 275. Seine
Verbreitung 276. Ähnlichkeit
archaischer Stilentwickelungen
277. Auffassung der Stilisierung
ais bewusster Absicht 277.
„Suggestive“ Kunst 278. Ver-
kennung der realistischen Ab-
sicht, Unterschätzung des Illu-
sionsprinzips 279. Persönliche
Kompositionsliebhabereien 280.
DREIUNDZWANZIGSTES KA-
PITEL. DAS ILLUSIONS-
PRINZIP ALS GESETZ DER
KUNSTENTWICKELUNG. . 281
Konvention 281. Unvollständig-
keit der Naturanschauung 282.
Frühere Erklärung der Ent-
wickelung mit kulturhisto-
rischen Parallelen; Überschät-
zung des Inhalts 283. Erklä-
rung der Entwickelung aus
dem Material und der Technik
284. Aus dem Bedürfnis nach
Wechsel, nach „Anderslösung“
285. Aus dem Illusions-
Seite
streben; Plinius 28Ö. Vasari |
287—289. Kritik der klassischen
Auffassung 290. Die aufsteigen-
den Perioden 291. D as Problem
des ruhig stehenden Körpers
bei den Griechen 292. All-
mähliche Annäherung an die
Natur 293. Dasselbe Problem
im Mittelalter 294. Überbietung
der Natur in der Zeit nach der
höchsten Blüte 295. Entwicke-
lung des Reliefs 296. Die Ver-
einfachung in der Malerei 297.
Dürer und Velazquez 298. Vom
Naturalismus zumlmpressionis-
mus 299, 300. Typische Be-
deutung dieser Entwickelung;
Perspektive 301. Helldunkel
302. „Entwickelung“ und „An-
derslösung“ 303. Geschichte
des Holzschnitts 304, 305. Illu-
sion und Technik 306. Er-
weiterung des Stoffgebiets
durch Steigerung der tech-
nischen Mittel; Malerei 307.
Schauspielkunst 308. Poesie
309. Architektur 310. Musik
311. Psychologische Erklärung
der Entwickelung 312. Die
moderne Landschaftsmalerei
313, 314. Steigerung der Wir-
kungsmittel ; Vorangehen der
Künstler 315. Aufstrebende
Perioden; Blüte- und Verfalls-
perioden 316. Aufsuchen neuer
Probleme 317. Un erschöpf lich-
keit der Natur 318. Schwan-
kungen und Rückfälle 319. Rea- -
listischer Charakter aller revo-
lutionären Perioden 320. Re-
aktionäre Bewegungen 321.
Kurzlebigkeit archaisierender
Tendenzen 322. Primitivismus,
Japanismus 323. Bedeutungs-
losigkeit solcher Modeströmun-
gen für die Ästhetik 324.
VIERUNDZWANZIGSTES KA-
PITEL. DIE UMGEKEHRTE
ILLUSION....................325
Anschauung der Natur als Bild
325. Das lebende Bild 326.
Zweiheit der Vorstellungsreihen
XVI
Seite
327. Konventionelle Komposi-
tion 328. Die Künstlerphoto-
graphde 329. Die Gartenkunst
330. Ihre Beziehung zur Land-
schaftsmalerei 331. Zur Archi-
tektur 332, 333. Der Serpentin-
tanz 334. Inferiorität dieser
Künste 335. Künstlerische An-
schauung der Natur; Male-
rische Schönheit 336, 337. Plas-
tische und mimische Schönheit
der Natur 338. Dichterische
Schönheit des Lebens 339. Be-
schränkung dieser Anschauung
auf ästhetisch gebildete Men-
schen 340. Bildliche Anschau-
ung des Hässlichen und Furcht-
baren im Leben 341. Das Er-
habene ; das Niedrighässliche
342. Die Schönheit der Tiere
343. Die Schönheit der Bäume;
die ornamentale Schönheit der
Natur 344, 345.
FÜNFUNDZWANZIGSTES KA-
PITEL. DAS NATURSCHÖNE 346
Theorie von der Identität des
Kunstschönen und Naturschö-
nen 346. Kompliziertheit des
Naturschönen, Ausschluss der
sinnlichen Reize 347. Des prak-
tischen Zwecks 348. Der wis-
senschaftlichen Interessen 349.
Assoziationstheorie; Theorie
der Zweckmässigkeit; Ent-
wickelungslehre 350. „For-
men“- und „Farbenschönheit“;
Identität der Naturschönheit
und der künstlerischen Dar-
stellbarkeit 351. Kinder und
Naturvölker 352. Kompliziert-
heit dieser Naturanschauung
353. Die Naturschönheit eine
umgedrehte Kunstschönheit
354. Konventioneller Charak-
ter der Naturschönheit 355, 356.
Das sinnliche Schönheitsideal
bedeutender Künstler durch
Vererbung und Anpassung be-
dingt 357. Seine Übertragung
auf andere 358. Wechsel des
Gefühls für die Naturschönheit
359, 360. Die Schönheit des
Seite
menschlichen Körpers, Unter-
schied der Nationalitäten 361.
Der Geschlechter 362. Angeb-
liche Idealisierung 363. Indi-
vidueller Charakter der Natur-
schönheit 364, 365. Das charak-
teristisch Schöne 366. Ver-
schiedenheit des Alters und
Berufs 367. Unendliche Diffe-
renzierung der Naturschönheit,
Bedeutung der Kunst für das
Zustandekommen der Natur-
schönheit 368. Schönheitskon-
kurrenzen 369. Verschieden-
heit der Urteile; Übereinstim-
mung nur eine Folge der Kon-
vention 370. Die anatomische
„Richtigkeit“ 371. Unabhängig-
keit des Geschmacks von der-
selben 372. Folgerung für das
Kunsturteil 373. Ersetzung des
„Schönen“ durch das Charak-
teristische 374. Das Hässliche
als das von der Kunst noch
nicht Dargestellte 375.
SECHSUNDZWANZIGSTES KA-
PITEL. DIE ÄSTHETISCHE
BESEELUNG DER NATUR . 376
Lyrische Anschauung der Natur
376. Musikalische Anschauung
derselben 377. Architektonische
Naturanschauung 378. Über-
setzung der Natur in Tanzfor-
men 379. Das Anmutige 380.
Die ästhetische Beseelung 381.
Irrtümer der Inhaltsästhetik 382,
Gespenstersehen und mythische
Personifikation 383. Einfüh-
lungstheorie widerlegt durch
den unangenehmen Inhalt 384.
Objektive, nicht subjektive Illu-
sion 385. Bild, Vergleich und
Metapher 386. Verdeutlichung;
Überführung des Anorganischen
ins Organische 387. Bedingung:
Ähnlichkeit der Formen 388.
Übersetzung des Organischen
ins Anorganische; poetischer
Sprachgebrauch 389. Zweiheit
der Vorstellungsreihen 390. Be-
wussteVertauschung391 .Durch-
schaute Verwechslung 392.
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